Mit Wut im Bauch Freund besiegt

TENNIS - ATP, bet-at-home Cup 2014

„Es wird schwer, einem guten Freund gegenüber zu stehen“, stellte Gerald Melzer bereits vor seinem Erstrundenspiel in Kitzbühel gegen Andreas Haider-Maurer klar. „Wir reisen viel gemeinsam, trainieren oft. Mir wäre lieber, wenn wir beide in die zweite Runde kommen würden.“ Sogar am Vormittag vor dem prisanten Match schlugen sich die beiden noch am Center Court ein.

„Es hat schon weh getan, aber ich werde es mir merken!“

Der Wahl-Tiroler Haider-Maurer war allerdings am ersten Hauptrundentag am Center Court des Klassikers in der Gamsstadt einfach der bessere Athlet und am Kids-Day von vielen Kindern der umjubelte Held. Und dabei spielte vor allem die Psyche eine entscheidende Rolle. „Es hat schon weh getan“, erklärte „AHM“ kurz nach dem Spiel den Umstand, dass er trotz angeblicher Zusage doch keine Wildcard von Turnierdirektor Alex Antonitsch erhielt und der deutsche Senkrechtstarter Alexander Zverev (17) den Vorzug erhielt. Erst im letzten Abdruck rutschte Haider-Maurer ins Hauptfeld. „Ich habe Kitz immer die Treue gehalten – ich werde es mir merken“, erklärte der Niederösterreicher. Wahrscheinlich mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch setzte sich Haider-Maurer unter anderem vor den Augen von Jürgen Melzer und Sepp Resnik, Fitness-Guru von Dominic Thiem, mit 6:2 und 7:6 (1) durch. „Die ersten Games waren eine Katastrophe von mir“, gestand der Sieger im „Derby der Freunde“, „aber dann hab ich mich gefunden.“

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Fotos: GEPA pictures

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