Monfils, Ivanovic und Co. gewinnen „Spaßliga“ in Asien

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Es war ein wenig kompliziert, ein wenig speziell und ein wenig verrückt. Doch die Zuschauer kamen bei der ersten Auflage der Internationalen Premier Tennis League (IPTL) in Manila, Singapur, Neu-Delhi und Dubai voll auf ihre Kosten. Ihnen wurden nämlich spektakuläre Punkte, eine phantastische Stimmung und vor allem gut gelaunte Tennis-Stars geboten.

„Indian Aces“ holen Gesamtsieg

Über den Gesamtsieg durften am Ende die „Indian Aces“ jubeln. Das Team um Kapitän Fabrice Santoro, Ana Ivanovic, Sania Mirza, Gael Monfils, Rohan Bopanna und Cedric Pioline war bereits vor dem letzten Spieltal in Dubai der Sieg nicht mehr zu nehmen. Für die „Aces“ kamen in der zwölf Spieltage dauernden Premierenausgabe auch niemand geringeres als Pete Sampras und Roger Federer zum Einsatz. Und auch der frischgebackene Schweizer Davis Cup Sieger hatte in Asien seinen Spass. Beim Spiel gegen die UAE Royals besiegte Federer den Weltranglisten-Erste Novak Djokovic zunächst im Doppel an der Seite von Gael Monfils mit 6:5 und fegte in anschließend auch im Einzel mit dem selben Resultat vom Platz. Am Ende musste sich die Mannschaft aus Indien zwar in dieser Begegnung knapp geschlagen geben, umso mehr duften sie sich aber über den Gesamtsieg freuen.

Umgeänderte Regeln machten Matches spannend

Auch bei den Tennisfans in Europa hat die zunächst mit Skepsis betrachtete neue IPTL teilweise Gefallen gefunden. Die „No-Ad“-Regel (bei Einstand gibt es einen Entscheidungspunkt), bei Aufschlägen mit Netzberührung wird einfach weitergespielt, fünfminütiger Tiebreak bei 5:5, „Shot Clock“ oder der „Happiness Power Point“ machten die Matches spannend und kurzatmig. Ob das Format Zukunft hat, wird sich zeigen. Liga-Gründer Mahesh Bhupathi denkt bereits über eine Expansion der Liga nach und will bereit im Januar das fünfte Team der Liga verkünden. Sein großes Ziel: „Acht Teams bis zum Jahr 2020.“

Foto: facebook/Ana Ivanovic (Screenshot)

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