Murray erneut mit Mühe: Drei-Satz-Sieg gegen Simon

Andy Murray/GBR (Erste Bank Open 2016 in der Wiener Stadthalle); Copyright: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Christian Hofer, 27.10.2016 Die Fotos sind zur redaktionellen Verwendung fuer die mediale Ankuendigung bzw. Berichterstattung ueber die Erste Bank Open 2016 in der Erste Bank Wiener Stadthalle freigegeben und stehen unter Angabe der Quelle und Urheberrechte (Copyright: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Name des Fotografen/Fotografin) ausschliesslich fuer diesen Zweck honorarfrei zur Verfuegung.

Es war ein hartes Stück Arbeit, ehe Andy Murray die Achtelfinal-Hürde Gilles Simon bei den Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle genommen hatte! Der Gewinner von 41 ATP-Turnieren und sechsfache Saisonsieger setzte sich in einer von viel Taktik und zahlreichen langen Ballwechseln geprägten Partie nach zwei Stunden und 41 Minuten gegen den Weltranglisten-24. aus Frankreich mit 4:6, 6:2, 6:2 durch. Viertelfinal-Gegner des Schotten ist nun der US-Aufschlagriese John Isner, der bereits am Mittwoch den Spanier Feliciano Lopez in drei Sätzen niedergerungen hatte. Murray geht als Favorit in diese Partie, hat er doch alle sechs Duelle gegen Isner gewonnen – das bisher letzte bei den diesjährigen French Open in Paris!

Schach auf dem Tennisplatz

„Die Matches gegen Gilles sind immer hart. Er bewegt sich gut und kann auch das Spiel sehr gut lesen, daher ist es schwierig, die Punkte fertigzuspielen. Dazu ist er ein intelligenter Spieler mit einem guten Timing. Manchmal bekommst du das Gefühl, je besser du spielst, umso besser spielt auch er. Und je härter du den Ball schlägst, umso schneller kommt er zurück. Daher ist es schwierig, gegen ihn die richtige Balance zu finden“, analysierte Murray den taktischen Schlagabtausch gegen Simon, der in manchen Phasen an „Schach auf dem Tennisplatz“ erinnerte. Gegen Isner erwartet sich der Weltrangliste-Zweite freilich eine völlig andere Partie. „Er ist einer der besten Aufschläger und hat in seinem letzten Match 31 Asse serviert. Es wird sehr viel auf den Return ankommen. Entscheidend wird sein, bei seinem Aufschlag Chancen zu kreieren und einige davon zu nutzen“, so Murray.

Foto: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Christian Hofer

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