Murray ohne Ehefrau, dafür mit neuem Trainer in München

Andy Murray (GBR) Pressekonferenz Tennis - BMW Open - ATP -   MTTC Iphitos - Muenchen -  - Germany  - 26 April 2015.  © Juergen Hasenkopf

Um Punkt 12.20 Uhr war es am Sonntag soweit: Andy Murray war gerade mit seinem Privatjet am Münchner Flughafen gelandet und betrat deutschen Boden. Kurz im Spielerhotel Rilano eingecheckt, ging es für den Olympiasieger schon auf die Anlage des MTTC Iphitos. „Ich freue mich immer sehr andere Orte und Turniere kennenzulernen. Ich war erst einmal in München und habe die Stadt als sehr schön in Erinnerung. Ich hoffe, dass ich hier weit komme und die Gelegenheit haben werde, mir die City noch etwas genauer anzusehen“, erklärte der Schotte bei seiner erste Pressekonferenz in der bayrischen Metropole, zu der er sich erst einmal durch eine erstaunlich große Anzahl an Zuschauern durchquetschen musste – mehr als 5000 Tennisfans haben die Veranstalter gezählt. „Ich bin erst vor kurzem angekommen, aber das ist sehr selten schon am Sonntag so viele Leute auf der Anlage zu sehen. Schließlich beginnen die Spiele des Hauptfeldes erst morgen. Es ist sehr schön, so viele Fans zu sehen“, so Murray, der sich viel Zeit für Autogrammjäger und Fotos nahm. Danach entschwand er in Richtung Trainingsplätze, schließlich hat sich der frischgebackene Ehemann in München einiges vorgenommen: „Ich habe mich natürlich damit beschäftigt, dass die Bälle aufgrund der Höhe hier ganz anders fliegen. Ich habe wegen meiner Hochzeit neun Tage freigenommen und danach trainiert. Ich werde versuchen mein Spiel auf Sand weiter voranzubringen, mich gut zu bewegen und mich auf die typischen Bewegungsabläufe einzustellen.“

Noch nicht an den neuen Beziehungsstatus gewöhnt

Nicht mit nach München kam übrigens Murrays frischgebackene Ehefrau Kim. „Ich habe sie schon ein paar Mal als meine Freundin vorgestellt. Aber ich werde mich schon noch daran gewöhnen“, schmunzelte der Wimbledon-Sieger von 2013. Dafür ist an der Isar mit dem Schweden Jonas Bjorkman, die ehemalige Nummer vier der Welt, sein Coach mit dabei. „Ich habe gegen ihn gespielt, als ich 18 oder 19 Jahre alt war“, so Murray. „Als Trainer habe ich noch keine großen Erfahrungen mit ihm. Jonas war auf dem Platz aber mental immer sehr stark und hat große Erfolge gefeiert.“

Drückt der Schotte am Dienstag dem FC Bayern die Daumen?

Bereits am Dienstag wird Murray in der Doppelkonkurrenz an der Seite von Jean-Julien Rojer erstmals in München aufschlagen. Der Schotte möchte das Match aber sicherlich so schnell wie möglich hinter sich bringen. Schließlich ist anzunehmen, dass der Tennis-Star sich das DFB-Halbfinale zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund in der Münchner Allianz Arena anschauen will. Zumindest hat er vor einigen Tagen bereits bekundet, dass er einem Stadionbesuch nicht abgeneigt wäre…

Foto: Hasenkopf/MMP

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