Nach Drama: Gewinnt Wozniacki ersten Major-Titel?

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Sie stand bereits 2009 im Finale der US Open. Doch Caroline Wozniacki blieb eine ungekrönte Nummer eins der Welt. Die Dänin konnte in ihrer sehr erfolgreichen Karriere noch kein Grand Slam Turnier gewinnen. Nun will die Wahl-New Yorkerin dies in ihrer Heimatstadt nachholen. Doch am Sonntag steht ihr niemand geringerer gegenüber, als Busenfreundin Serena Williams, die ihren 18. Major-Titel holen möchte.

Duell der beiden Freundinnen

Einen Tag vor dem großen Finale postete Williams auf Instagram Fotos der beiden Kontrahentinnen beim diesjährigen NBA-Finale. Besonders passend: Die Tennis-Queens tragen auf einem Foto jeweils eine Schildkappe mit der Aufschrift „The Finals“. Die Freundschaft der beiden wurde besonders nach den diesjährigen French Open für die Öffentlichkeit sichtbar auf sozialen Netzwerken dokumentiert. Nach dem frühen Aus der Weltranglisten-Ersten tröstete diese ihrer Finalgegnerin am Strand von Miami über ihren Liebeskummer hinweg. Kurz vor den French Open gab Golfstar Rory McIlroy seiner Verlobten nämlich den Laufpass, obwohl sie anscheinend bereits tief in den Hochzeitsvorbereitungen steckten – und beendete die Beziehung.

Peng bricht im Halbfinale entkräftet zusammen

Doch im Finale in Flushing Meadows wird es im Duell der Freundinnen wohl keine Geschenke geben. Ob Wozniacki die dramatischen Szenen im Halbfinale gut überwunden hat, wird sich weisen. Ihre Gegnerin Shuai Peng musste nämlich völlig entkräftet aufgeben. Das Drama nahm im zweiten Satz seinen Lauf. Wozniacki schenkt der Chinesin mit einem Doppelfehler einen Breakball. Doch plötzlich leidet Peng an Krämpfen und wohl an einem Hitzschlag. Sie greift sich immer wieder ans Knie. Die Physiotherapeutin eilt auf den Platz, begleitet die Asiatin in die Katakomben. Nach wenigen Minuten kommt Peng humpelnd zurück. Und spielt weiter. Dabei kann sie sich kaum mehr auf den Beinen halten. Doch die Schmerzen sind zu gross. Peng sackt nach einem Ballwechsel zusammen, gibt unter Tränen auf. In einem Rollstuhl und unter aufmunterndem Applaus verlässt sie den Platz.

„Ich wollte nicht aufgeben“

Mittlerweile geht es Shuai Peng wieder besser. „Ich sagte zu mir: Nein, nein, nein, ich will nicht aufgeben! Ich wollte es schlicht noch eimal versuchen“, erklärt die Chinesin.

Foto: Instagram/Serena Williams

 

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