Nach erneutem Tiebreak-Krimi: Thiem steht im Finale!

Tiebreak dürfte das neue Lieblingswort von Dominic Thiem sein. Nach drei gewonnenen Kurzentsscheidungen im Viertelfinale der Australian Open gegen Rafael Nadal und zwei im Halbfinale gegen Sascha Zverev, hat der Lichtenwörther ein Stück rot-weiß-rote Tennisgeschichte geschrieben. Als erster Österreicher steht er in Melbourne im Finale.

Nun wartet der „König von Australien“
Für den Schützling von Nicolas Massu ist es das dritte Grand-Slam-Finale nach den beiden Endspielen bei den French Open 2018 und 2019. „In Paris musste ich zwei Mal gegen den Rekordsieger Nadal antreten, nun hier in Melbourne gegen Novak Djokovic, dem König von Australien“, meinte Thiem nach dem 3:6, 6:4, 7:6 (3), 7:6 (4)-Triumph über Zverev. Und der Serbe ist tatsächlich ein ganz harter Brocken: Sieben Mal stand er bisher bei den Australian Open im Endspiel, sieben Mal konnte er auch die Trophäe mit nach Hause nehmen. Und auch im Head-to-Head führt der „Djoker“ mit 6:4. Von den letzten fünf Matches gingen aber vier an Thiem, drei davon allerdings auf Sand.

Auf den Spuren von Thomas Muster
Dennoch ist es durchaus möglich, dass die rot-weiß-rote Nummer eins noch ein weiteres Kapitel in den Geschichtsbüchern dranhängen könnte. Thiem wäre mit einem Triumph in Down Under erst der zweite Österreicher, der nach Thomas Muster eines der vier Major-Turniere im Einzel gewinnen könnte. Der Steirer holte sich bekanntlich seinen großen Titel 1995 bei den French Open in Paris mit einem Sieg über Michael Chang.

Foto: Samuel Thurner

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