Nach Finalkrimi: Kerber darf nun aufs Gas steigen

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Wenn’s läuft, dann läuft’s! Nachdem Angelique Kerber erst vor zwei Wochen im amerikanischen Charleston ihren vierten WTA-Titel feiern durfte, holte sich die Deutsche auf bei ihrem Heimturnier in Stuttgart den Sieg – und die Schlüssel für ihren neuen Porsche.

Phasenweise großartiger Schlagabtausch

Dabei sah es im Endspiel vor knapp 5000 Zuschauern in der ausverkauften Porsche Arena gegen die Dänin Caroline Wozniacki, die bereits 2011 gegen Julia Görges im Endspiel den kürzeren zog, phasenweise nicht rosig für Kerber aus. Wozniacki holte sich nach nur 32 Minuten den ersten Durchgang mit 6:3 und wirkte trotz ihres Marathonmatches gegen Simona Halep im Halbfinale frischer als ihre Gegnerin. Doch plötzlich schienen der  Dänin die Kräfte auszugehen. Sie wurde stets fehleranfälliger und wirkte müde. Kerber hingegen spielte risikoreicher und druckvoller und gewann den zweiten Satz zum Missfallen von Wozniackis Vater glatt mit 6:1. Im Endscheidungssatz schlug die ehemalige Weltranglisten-Erste allerdings zurück und führte gleich zwei Mal mit einem Break. Doch die Deutsche kämpfte sich zurück und schaffte ihrerseits das entscheidende Break zum 6:5. Nach 2:04 Stunden verwandelte Kerber ihren vierten Matchball.

Fed-Cup-Kollegin Petkovic gratuliert per Twitter

„Ich habe am Ende alle Reserven aus mir rausgeholt“, sagte Kerber nach dem fünften Turniersieg ihrer Karriere. „Ich bin einfach mega-mega-stolz, dass ich es vor eigenem Publikum geschafft habe.“ Ihre Fed-Cup-Kollegin Andrea Petkovic hatte den Erfolg ihrer Freundin schon vor dem Turnier prophezeit. „Die Leute sollten öfter auf mich hören. Die Welt wäre ein besserer Ort“, twitterte die in Stuttgart verletzt fehlende Petkovic nach dem Finale. „Glückwunsch, Olle!“

Foto: wikipedia/Angelique Kerber (Screenshot)

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