Nach Kaffee-Attacke: Papa Gulbis zahlte 11.000 Euro

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Die Schmerzensschreie von Kellner Agabito Gomes waren beim Wiener Stadthallenturnier 2010 bis auf den Center Court zu hören. Millionär Ainars Gulbis – Vater des lettischen Tennisprofis Ernests Gulbis – schüttete Gomes heißen Kaffee in die Augen, weil er um 10.30 Uhr im VIP-Bereich kein Mittagessen serviert bekam. Trotz einer Akutbehandlung im AKH leidet der Kellner seit der Attacke an Sehstörungen.

Millionär weigerte sich zu zahlen

Der Geschäftsmann weigerte sich bislang jedoch, trotz eines Urteils Schmerzensgeld zu zahlen. Papa Ainars hatte sich nicht einmal bei seinem Opfer entschuldigt.

Exekutor nach Lettland geschickt

Laut einem Bericht der „Kronenzeitung“ haben die Anwälte des Kellners nach jahrelangen Kampf um Gerechtigkeit nun aber das juristische Match gewonnen. Anwalt Alfred Boran schickte einen Exekutor nach Lettland. „Der Weg dorthin war zeit- und kostenintensiv, doch jetzt erhält unser Mandant endlich das ihm zustehende Schmerzensgeld in Höhe von 11.000 Euro“, wird Boran in der „Krone“ zitiert. Für Behandlungen, Therapien und Verdienstentgang dürfte der Millionär aber noch öfters die Brieftasche zücken müssen.

Foto: Samuel Thurner

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