Nach Pleitenjahr: Genie Bouchard darf doch noch jubeln

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Sie wurde nach ihrem Durchbruch im Vorjahr und dem Erreichen des Wimbledon-Finales schon als die künftige Nummer eins der Welt gefeiert. Und viele prognostizierten Eugenie Bouchard bereits Anfang des Jahres den Sprung auf den Tennisthron sowie eine atemberaubende Saison 2015. Doch es kam ganz anders. Zahlreiche Auftaktpleiten sorgten dafür, dass das Selbstvertrauen der stets abgezockt wirkenden Kanadierin immer mehr zu bröckeln begann. Bouchard fiel in der Weltrangliste zurück. Und nach ihrer ohnehin schon von Pleiten, Pech und Pannen durchzogenen Saison, dann noch der Riesenschock in New York. Das Tennis-Pin-Up rutschte nach ihrem Dritt-Runden-Match bei den US Open gegen Dominika Cibulkova in der Garderobe aus und zog sich eine Gehirnerschütterung zu. Aus diesem Grund musste die aufstrebende Kanadierin auch ihr Achtelfinalmatch gegen die spätere Finalistin Roberta Vinci verletzungsbedingt w.o. geben.

„Skandale“ schädigen Image

Neben ihren sportlichen Misserfolgen schädigten auch diverse „Skandale“ das Image der hübschen Blondine, die oft auf einem gefährlichen Grat zwischen Selbstbewusstsein und Arroganz wandelt. Ihrer Freundin Laura Robson kündigte Bouchard nach elf Jahren plötzlich die Freundschaft. „Ich denke nicht, dass der Tenniszirkus der Ort ist, um dort Freunde zu haben“, so die Kanadierin. Und auch der „Handshake Gate“ brachte „Genie“ viele negative Schlagzeilen ein. Vor dem Fed-Cup-Duell gegen Rumänien verweigerte das Tennis-Model ihrer Gegnerin Alexandra Dulgheru bei der Auslosung den Handschlag. „Ich glaube einfach nicht daran, dass es gut ist, meiner Kontrahentin vor dem Spiel Glück zu wünschen“, so die Begründung.

„Besser spät als nie“

Zumindest abseits des Platzes darf Bouchard nun 2015 doch noch jubeln. In Florida schaffte sie nun ihren Führerschein. „Besser spät als nie“, ließ die 21-Jährige ihre Fans auf diversen sozialen Netzwerken wissen. Vielleicht klappt es im nächsten Jahr ja auch wieder auf den großen Tenniscourts der Welt.

Foto: twitter/Eugenie Bouchard (Screenshot)

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