Nach Sieg gegen Djoker: Federer nun US-Open-Topfavorit

Roger Federer Basel Foto: Samuel Thurner

Die Szenen nach dem Finale in Cincinnati ließen sogar die härtesten Tennisfans weich werden. Nachdem Roger Federer mit einer wahren Glanzleistung Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic in Cincinnati mit 7:6 (1) und 6:3 nicht den Hauch einer Chance ließ (der Serbe hatte im ersten Durchgang keine einzige Breakchance), holte sich der Schweizer noch vor der Siegerehrung seine Glückwünsche von seinen Zwillings-Mädchen Charlene und Myla (6) auf der Tribüne ab. Einfach nur süß!

Siebter Sieg bei Masters-Turnier

Wenig später durfte der Maestro, der unter anderem im Halbfinale den Schotten Andy Murray besiegte und diesen ab Montag in der Weltrangliste wieder von Platz zwei verdrängt, zum bereits siebten Mal die hässliche Urne mit Blumenmuster in die Höhe stemmen.

Ohne Satzverlust zum Turniersieg

Federer, der in der Turnierwoche keinen einzigen Satz abgeben musste, begann stark, könnte im ersten Durchgang aber keine seiner insgesamt vier Breakmöglichkeiten nutzen. Im Tiebreak zeigte der Eidgenosse allerdings, wer an diesem Tag der bessere Spieler ist und gewann diesen mit 7:1. Im zweiten Durchgang konnte Federer seinen Kontrahenten schließlich gleich zum 2:0 breaken – die Entscheidung!

Revanche für zuletzt drei Niederlagen

Nach den Niederlagen in Indian Wells, Rom und Wimbledon konnte sich der 17-fache Grand Slam Sieger revanchieren und im Head-to-Head (21:20) wieder in Führung gehen.

Djokovic muss weiter warten

Djokovic hingegen muss weiterhin auf den Golden-Masters-Slam warten. Acht der insgesamt neun Turniere der höchsten Kategorie konnte der Serbe mindestens einmal gewinnen. Doch über Cincinnati scheint ein Fluch zu liegen. Auch im fünften Endspiel musste der Serbe den Platz als Verlierer verlassen. „Wahrscheinlich muss ich warten, bis Roger zurücktritt, damit ich hier endlich einmal gewinnen kann“, scherzte der Branchenprimus bei der Siegerehrung.

Sechster Sieg in New York?

Gut möglich, dass sich die beiden in drei Wochen bei den US-Open bereits wieder gegenüber stehen. Federer, der das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres bereits fünf Mal gewinnen könnte, zählt nach dem Triumph in Cincinnati wohl zumindest zum engsten Kreis der Favoriten.

Foto: Samuel Thurner

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