Nach Sieg in Basel: Federer in einer Woche die Nummer 1?

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Nachdem sich Roger Federer bei seinem Heimturnier in Basel in den vergangenen Jahren stets mit dem zweiten Platz begnügen musste und jeweils an Juan Martin Del Potro scheiterte, konnte sich der Schweizer in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal zum „König von Basel“ krönen. Der Weltranglisten-Zweite bezwang im Finale in gerade einmal 51 Minuten Seriensieger David Goffin klar mit 6:2, 6:2. „Das bedeutet mir sehr viel, hier zu gewinnen“, sagte Federer nach dem Match, spendierte den Ballkindern wie es zum Ritual wurde Pizza und nahm sich kurz Zeit für ein paar Fotos. Doch anschließend hatte es der Eidgenosse eilig. Denn er wollte möglichst schnell zu seiner Familie. Denn während dem Turnier bekam Papa Federer seine Zwillings-Buben Leo und Lenny und die Zwillings-Mädchen Charlene und Myla nur selten zu Gesicht. „Wenn ich am Abend spiele, komme ich jeweils spät nach Hause. Dann schlafen alle schon wieder“, erklärte der langjährige Branchenprimus. Anders als in den Jahren zuvor schaute auch Ehefrau Mirka nie in der St. Jakobshalle vorbei. „In diesem Jahr war mit den vier Kindern einfach zu viel los. Dafür nehme ich mir jetzt extra Zeit.“

Djokovic verliert am Montag viele Punkte

Doch schon am Mittwoch steht der Vierfach-Papa beim Turnier in Paris-Bercy schon wieder auf dem Platz. Dort könnte sich Roger bereits wieder auf den Tennisthron setzen. Denn Rang eins ist plötzlich ganz nah! Sollte Federer in Paris gewinnen und der Serbe nicht das Finale erreichen bzw. der Schweizer ins Finale kommen und der „Djoker“ vor dem Viertelfinale ausscheiden, ist der Maestro wieder die Nummer eins der Welt. Federers Rückstand in der Weltrangliste beträgt zwar noch 2230 Punkte, doch am Montag fallen dem Serben insgesamt 2500 Punkte aus der Wertung. Er gewann nämlich in Paris und siegte bei den World Tour Finals im vergangen Jahr.

Auch im Davis Cup gibt es noch Punkte

Sollte es nach Paris für Federer noch nicht zum erneuten Branchenpriumus reichen, bleibt ihm immer noch der Davis Cup. Dort gibt es für einen Sieg im Einzel 75 Punkte – also insgesamt 150 Punkte – zu holen. Mit 33 Jahren wäre Federer die älteste Nummer 1 aller Zeiten.

Foto: Stefan Ruef

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