Nadal erhält nach Dopingvorwürfen 10.000 € Schadenersatz

Rafael Nadal darf nach seinem Verletzungs-Aus bei den ATP Finals in London doch noch jubeln. Dem Spanier wurden nämlich 10.000 Euro Schadenersatz zugesprochen. Die ehemalige französische Sportministerin Roselyne Bachelot hatte dem „Stier aus Manacor“ nämlich in einer TV-Sendung im März 2016 die Vertuschung eines positiven Dopingtests vorgeworfen. „Heute ist ein glücklicher Tag für mich, mein Team und meine Fans. Die französische Justiz hat sich für meine Ehrlichkeit entschieden. Ich danke all denen, die an mich geglaubt haben“, freute sich der 16-fache Grand-Slam-Champion über die Entscheidung des Strafgerichtes in Paris auf „Facebook“. Wegen übler Nachrede wurde die Ex-Ministerin zudem zu einer Strafe in Höhe von 500 Euro verurteilt und muss die rund 2000 Euro hohen Prozesskosten von Nadal tragen.

Spende an gemeinnützige Organisation

Der Sandplatz-König, der nie positiv getestet wurde und vehement bestreitet, jemals eine verbotene Substanz eingenommen zu haben, sieht das Urteil als Erfolg, auch wenn er eigentlich 100.000 Euro Schadenersatz gefordert hatte. Die 10.000 Euro will der Iberer einer gemeinnützigen Organisation in Frankreich spenden.

Foto: Samuel Thurner

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