Nadal und Co. holen sechsten Davis Cup-Titel für Spanien

Am Ende kam in Madrid dann doch noch kochende Davis Cup-Stimmung auf und fand mit den spanischen Toreros rund um Rafael Nadal, die den Heimvorteil exzellent ausnützten, einen würdigen Sieger. Mit zwei extrem starken Leistungen in Einzel und Doppel ist es auch dem „Stier aus Manacor“ zu verdanken, dass Spanien überhaupt das Finale des „World-Cup-of-Tennis“ überhaupt erreichen konnte.

Bautista Agut sorgte für die Führung
Nachdem Roberto Bautista Agut im Endspiel gegen Kanada gegen Felix Auger-Aliassime den wichtigen ersten Punkt für die Hausherren holte, konnte die Nummer eins der Welt gegen Denis Shapovalov schließlich – wie von vielen erwartet – den Sack zumachen. In einem unterhaltsamen Match riskierte der Kanadier viel, und konnte zu Beginn auch einige sensationelle Punkte erzielen. Doch „Rafa“ dominierte das Match von der ersten Minuten an und servierte nach bereits 35 Minuten zum 6:3 aus.

Zweisatz-Sieg brachte den Triumph
In Satz zwei wurde Shapovalov zwar stärker und setzte Nadal auch bei dessen Aufschlag immer wieder unter Druck, doch der Spanier rettete sich ins Tiebreak und verwandelte seinen dritten Matchball zum 6:3, 7:6 (7). Gemeinsam mit einer tobenden Halle und den jubelnden Mitspielern feierte der 19-fache Grand-Slam-Champion den sechsten Davis Cup-Triumph von Spanien.

Foto: Samuel Thurner

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