Neue Nummer eins der Welt macht Briten glücklich

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Es war der erste Auftritt von Andy Murray auf heimischem Boden als Nummer eins der Welt. Und es wurde ein Schaulaufen mit kleinen Schönheitsfehlern.

Aufschlagprobleme und viele ungezwungene Fehler zu Beginn

Denn nachdem der Schotte bei den ATP Finals in der Londoner O2-Arens mit Standing Ovation empfangen wurde, stockte den mehr als 18.000 Tennisfans zu Beginn kurz der Atem. Der neue Branchenprimus musste gegen Marin Cilic gleich im ersten Game zwei Breakbälle abwehren. Murray schaffte dies und nahm gleich darauf Cilic den Aufschlag ab. Doch der erste Satz wurde zur Zitterpartie: Vor allem in den Aufschlagspielen hatten bei Akteure so ihre Probleme. Hinzu kamen auf beiden Seiten eine Unmenge an unerzwungenen Fehlern.

„Eines meiner besten Matches beim Masters“

Doch je länger das Match dauerte, um so mehr fand der zweifache Olympiasieger seine zuletzt atemberaubenden Sicherheit wieder. Angetrieben von seinen britischen Landsleuten gewann Murray schließlich nach 90 Minuten mit 6:3, 6:2 und zeigte sich am Ende doch höchst zufrieden. „Ich habe heute hier eines meiner besten Matches gespielt.“

Cilic gegen Wawrinka nun unter Zugzwang – sonst Badeurlaub

Im nächsten Match wartet auf den Lokalmatadoren Kei Nishikori. Die beiden Triumphatoren zum Auftakt werden sich dabei den Gruppensieg vorzeitig ausspielen. Cilic steht hingegen gegen Wawrinka schon mit dem Rücken zur Wand. Sollte der Kroate auch dieses Spiel verlieren, kann er wohl den Urlaub bereits buchen. Die passenden Shorts dazu hätte er zumindest schon, wie man im Spiel gegen Murray sehen konnte.

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Fotos: Samuel Thurner

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