Novak bewahrt Thiem und Österreich vor Blamage

Am Ende durften Dominic Thiem und seine Team-Kollegen jubeln. Doch es war verdammt knapp! Denn Österreichs Tennis-Asse steuerten in Espoo gegen Finnland regelrecht einer Blamage entgegen.

Schwarzer Tag für Österreichs Nummer eins
An Tag eins bezwang Thiem Patrik Niklas-Salminen problemlos mit 6:3, 6:4 und Sebastian Ofner, der den erkrankten Dennis Novak ersetzte, zog gegen Emil Ruusuvuori den kürzeren. Am Entscheidungstag lief dann eigentlich zunächst alles nach Plan. Das mittlerweile eingespielte Duo Jürgen Melzer und Oliver Marach brachte Österreich gegen Ruusuvuori und Henri Kontinen wieder in Führung. Doch Österreichs Nummer eins erwischte einen rabenschwarzen Tag. Anstatt den „Matchball“ im Länderkampf zu verwerten, kam die Nummer 5 der Welt gegen Ruusuvuori, der im Ranking nur auf Rang 163 zu finden ist, einfach nicht ins Spiel. Der völlig passiv agierende Superstar ging 3:6, 2:6 unter.

„Ein unglaubliches Gefühl“
Es lang an dem wiedergenesenen Dennis Novak seine Chance zu nutzen und zum rot-weiß-roten Helden zu werden. Und er meisterte den Kraftakt! Harri Heliovaara, die Nummer 716 der Welt, holte sich überraschend Satz eins mit 6:3. Doch Österreichs Nummer zwei konnte das Ruder noch einmal herumreißen. Novak gewann den zweiten Durchgang 6:3 und setzte sich schließlich in einem Nervenkrimi im Tiebreak des Entscheidungssatzes mit 7:5 durch. „Dass mir der entscheidende Punkt gelungen ist, ist ein unglaubliches Gefühl“, strahlte der glückliche Sieger.

In Quali wartet Ticket für Madrid
Nun geht es Anfang März in der Qualifikation um die Teilnahme im Finalturnier in Madrid. Und vielleicht darf auch dann wieder die österreichische Fangruppe gemeinsam mit den Spielern „I am from Austria“ trällern – so wie in Espoo.

Foto: Samuel Thurner

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