Novak ohne Chance und Melzer „vergeigt“ Match

KITZBUEHEL,AUSTRIA,05.AUG.15 - TENNIS - ATP World Tour, Generali Open. Image shows Juergen Melzer (AUT). Photo: GEPA pictures/ Hans Osterauer

Erst vor einem Tag gab Jürgen Melzer – wie berichtet – bekannt, mit Neo-Trainer Werner Erschaure noch einmal voll durchstarten zu wollen. Doch nach dem Achtelfinale sind die Generali Open 2015 für den Deutsch-Wagramer schon wieder Geschichte. Nach dem ersten Erfolg in Kitzbühel seit 2009 verlor er gegen den Spanier Nicolas Almagro mit 6:7 (4) und 5:7. Dabei war mit Sicherheit mehr drinnen. Melzer „vergeigte“ nämlich eine klare 5:1-Führung im ersten Satz und hatte auch in Durchgang zwei seine Chancen. „Die Niederlage tut extrem weh. Ich habe vielleicht das beste Tennis in diesem Jahr gespielt“, haderte die ehemalige Nummer acht mit dem Schicksal. Auch auf das in der Auftakt-Partie so erfolgreiche „Serve and Volley“ konnte Melzer nicht bauen. „Es war am Abend nicht mehr so heiß, die Bälle sind nicht mehr so hoch weg gesprungen und der Platz war extrem langsam.“ Daher musste der frische Geschiedene sich eine neue Taktik einfallen lassen, die aber schlussendlich nicht zum Erfolg führte.

„Ich habe richtig eine auf den Deckel gekriegt“

Nachdem Dennis Novak gegen den für Großbritannien antretenden Slowenen Aljaz Bedene am Dienstag seinen ersten Sieg auf der ATP-Tour feiern konnte, war er in der zweiten Runde gegen Fabio Fognini regelrecht chancenlos. Der Hitzkopf aus Italien ließ dem Kumpel von Dominic Thiem nur drei Games. Fognini gewann nach nur 57 Minuten mit 6:1 und 6:2. „Ich habe richtig eine auf den Deckel gekriegt, er hat mir die Grenzen aufgezeigt“, gab der Burgenländer nach dem Spiel unumwunden zu. Dennoch darf sich der Schützling von Günter Bresnik über seinen bisher wohl größten Erfolg der Karriere, 7655 Euro Preisgeld und 20 ATP-Punkte freuen.

KITZBUEHEL,AUSTRIA,05.AUG.15 - TENNIS - ATP World Tour, Generali Open. Image shows Dennis Novak (AUT). Photo: GEPA pictures/ Hans Osterauer

Kohli weiter – Seppi, Haase und Klizan müssen Koffer packen

Ähnlich eilig wie Fognini hatte es Philipp Kohlschreiber. Der Deutsche benötigte für sein Achtelfinale nur knapp 59 Minuten und schoss den Kolumbianer Santiago Giraldo mit 6:0 und 6:2 vom Platz. Länger hatte der zweifache Kitz-Sieger Robin Haase zu kämpfen. Doch die Aufopferung blieb unbelohnt. Der Holländer schied nach knapp einer Stunden und 54 Minuten überraschend gegen den Argentinier Federico Delbonis aus. Und auch die Nummer zwei und Nummer vier des Turniers dürfen bereits ihre Koffer packen. Der Südtiroler Andreas Seppi musste gegen den Serben Dusan Lajovic beim Stand von 5:7 und 0:3 aufgeben. Der an vier gesetzte Martin Klizan aus der Slowakei zog gegen den französischen Qualifikanten Paul-Henri Mathieu mit 3:6 und 5:7 den kürzeren.

Fotos: GEPA pictures/Generali Open

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