Nun also doch: „Patriot“ Thiem spielt Davis Cup in Kitz

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Friede, Freude, Eierkuchen im österreichischen Tennis: Nach diversen Unstimmigkeiten (nicht erhaltene Fördergelder, Meinungsverschiedenheiten, Vorwürfe und der Aussage von Trainer Günter Bresnik „Ich kann den patriotischen Scheiß nicht mehr hören“) wird Österreichs Nummer eins Dominic Thiem nun doch für Österreich im Davis Cup gegen die Niederlande in Kitzbühel (17. bis 19. Juli) dabei sein.

Streit nach guten Gesprächen beigelegt

„Nach guten Gesprächen zwischen dem neuen ÖTV-Präsidenten Robert Groß und Bresnik gab es eine Einigung: Alle Beteiligten werden künftig miteinander statt gegeneinander arbeiten“, heißt es in einer offiziellen Aussendung des ÖTV. Künftig wird der Verband auch mit dem Trainer-Guru und seinem Team in der Nachwuchsarbeit zusammenarbeiten. „Wir haben große Ziele und das kann in einem kleinen Land wie Österreich nur funktionieren, wenn die besten Köpfe an einem Strang ziehen. Mir war bei meinem Amtsantritt sehr wichtig, dass sich wieder alle Entscheidungsträger im österreichischen Tennissport in die Augen schauen können. Das ist uns gelungen“, so der Präsident.

Ohne Gerald Melzer in der Gamsstadt

„Dominic hat schon darauf gebrannt, endlich für sein Land aufzulaufen. Österreich muss jetzt mit den besten Spielern, die es hat, gegen die Niederlande antreten“, sind laut Bresnik die Differenzen mit dem Verband beseitigt. Dies freut selbstverständlich auch Davis Cup-Kapitän Stefan Koubek: „Ich bin froh, dass Dominic spielt und freue mich, dass zwischen dem ÖTV und Dominic bzw. Günter Bresnik wieder ein gutes Verhältnis herrscht. Einberufen sind nun Dominic Thiem, Andreas Haider-Maurer, Jürgen Melzer und natürlich Alexander Peya.“ Gerald Melzer, der auswärts gegen Schweden maßgeblich am Sieg beteiligt war, muss damit zu Hause bleiben – der Kader lässt nämlich nur vier Spieler zu.

Foto: Samuel Thurner

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