Obwohl er kaum spielte: Federer bleibt Liebling der Fans

Roger Federer Basel Foto: Samuel Thurner

Nur 28 Mal durfte man Roger Federer in diesem Jahr bei Turnieren auf den Schläger schauen. Doch obwohl der Schweizer kaum gespielt hat, ist er bei den Fans beliebter denn je. Bereits zum 14. Mal in Serie sahnte der „Maestro“ einmal mehr bei den ATP World Tour Awards ab und wurde von den Anhängern zum beliebtesten Spieler des Jahres gewählt – und das mit 56 Prozent der Stimmen. Auf den Rängen zwei und drei des Fan-Votings landeten der neue Weltranglisten-Erste Andy Murray und Rafael Nadal, der wie Federer bereits frühzeitig die Saison abgebrochen hat und bei den ATP-Finals in London nicht dabei sein wird. Auch der nach seinem Ex-Coach Stefan Edberg benannte Sportsmanship Award für tadelloses sportliches Verhalten ging zum insgesamt 14. Mal an den Eidgenossen.

Wawrinka Coach gewinnt Wahl zum Trainer des Jahres

Erstmals wurde in diesem Jahr auch der „Coach of the Year“ gewählt. Diesen Premierentitel ergatterte Magnus Norman, der Trainer von Stan Wawrinka, vor Günter Bresnik, Ivan Lendl, Emmanuel Planque und Mikael Tillström. Marin Cilic, der in diesem Jahr eine Stiftung für Jugendliche in seiner Heimat Kroatien gründete, wurde dafür mit dem Wohltätigkeits-Preis „Arthur Ashe Humanitarian of the Year“ belohnt. Ebenfalls ausgezeichnet wurden des Olympia-Zweite Juan Martin del Potro aus Argentinien als Comeback-Spieler des Jahres, der Franzose Lucas Pouille als „Most Improved Player of the Year“, der 19-jähriger US-Boy Taylor Fritz als „ATP Star of Tomorrow“ sowie die Zwillinge Bob und Mike Bryan als Fanlieblinge im Doppel.

Foto: Samuel Thurner

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