Ofner erbt in Kitz Wildcard von nicht fitten Jürgen Melzer

Schlechte Nachricht für alle Fans von Jürgen Melzer zehn Tage vor Beginn des größten Sandplatzturniers in Österreich. Der Routinier verzichtet auf ein Antreten in Kitzbühel, wo der Niederösterreicher mit einer Wildcard für den Hauptbewerb ausgestattet worden wäre. „Ich bin nach meiner Verletzung noch nicht in der Form, in der ich für ein Heimturnier gerne sein würde“, wird Melzer zitiert. Auch für Turnierdirektor Alex Antonitsch ein herber Schlag: „Jürgen hat mich angerufen und gemeint, dass er sich noch nicht in der körperlichen Verfassung fühlt, um jenes Tennis zu spielen, das er seinen Fans bei einem Heimturnier gerne zeigen würde. Er möchte auch keinem die Chance auf das Hauptfeld verbauen, indem er auf seinen Platz beharrt und wünscht jenem Österreicher, der die Wildcard von ihm übernimmt, das Beste.“ Der Generali Open Kitzbühel-Viertelfinalist des Vorjahres wolle indes eine Spielpause einlegen: „Ich kann Jürgen sportlich wie emotional verstehen“, so Antonitsch: „Wir wünschen ihm alles Gute und dass er bald wieder am Tennisplatz stehen wird.“

Mühen der Qualifikation fallen weg

Des einen Leid ist des anderen Freud: Die zweite Veranstalter-Wildcard für das Hauptfeld in der Gamsstadt geht nun neben Gerald Melzer an den 21-jährigen Steirer Sebastian Ofner, der in Wimbledon für Schlagzeilen sorgte. Ofner muss sich damit nicht durch die Mühen der Qualifikation quälen, für die er erst vergangene Woche eine Wildcard erhalten hätte. Wer Ofners-Platz in der Quali einnimmt, ist noch nicht bekannt.

Foto: instagram/Sebastian Ofner (Screenshot)

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