Oldie Hewitt schießt Australien in Davis-Cup-Halbfinale

Wikipedia / Davis Cup (Screenshot)

Was für eine Aufholjagd: Nach 76 Jahren drehte Australien wieder einmal einen 0:2-Rückstand im Davis Cup. Nachdem die Jungstars Thanasi Kokkinakis und Nick Nick Kyrgios am ersten Spieltag gegen Kasachstan enttäuschten und überraschend ihre beiden Einzel verloren, verkürzten Aufschlagriese Sam Groth und Oldie Lleyton Hewitt mit einem Sieg im Doppel auf 1:2. Diese beiden waren es auch, die die „Aussies“ am Schlusstag zum Jubeln brachten. Auf Rasen in Darwin rang Groth in einer nervenaufreibenden Partie zunächst Mikhail Kukushkin mit 6:3, 7:6 (6), 4:6 und 7:6 (6) nieder, ehe der 34-jährige Hewitt im letzten Einzel mit einem 7:6 (2), 6:2, 6:3-Sieg gegen Aleksandr Nedovyesov den Aufstieg ins Semifinale perfekt machte. „Die alten Kerle haben uns diesmal gezeigt, wie’s gemacht wird“, freute sich auch Kokkinakis.

Andy Murray bringt Großbritannien nach 1981 fast im Alleingang ins Semifinale

Im Semifinale treffen die Australier im September auswärts auf Großbritannien: Andy Murray führte die Briten im Londoner Queen’s Club erstmals seit 1981 ins Halbfinale des Davis Cups. Gegen Frankreich gewann der Olympiasieger nach der Niederlage von James Ward gegen Gilles Simon zunächst sein Auftakt-Einzel gegen Jo-Wilfried Tsonga. Mit einem Sieg im Doppel gegen Tsonga/Mahut brachte der Weltranglisten-Dritte gemeinsam mit Bruder Jamie Großbritannien in Führung. Und auch am Schlusstag war es wieder der Schotte, der im Duell der beiden Nummer-eins-Spieler gegen Simon mit 4:6, 7:6 (5), 6:3 und 6:0 die Oberhand behielt und den entscheidenden Punkt für den Aufstieg fixierte.

Belgien und Argentinien siegen gegen ersatzgeschwächte Gegner

Belgien gegen Argentinien lautet das zweite Halbfinale. David Goffin und Co. hatten gegen Kanada ohne die beiden verletzten Milos Raonic und Vasek Pospisil keine Probleme. Bereits nach dem Doppel war die Begegnung entschieden. Die Gauchos setzten sich ebenfalls mit drei Siegen nach den ersten beiden Tagen gegen Serbien, die kurz nach seinem Wimbledon-Titel auf Novak Djokovic verzichten mussten, durch. Gespielt wird vom 18. bis 20. September in Belgien.

Foto: wikipedia/Davis Cup (Screenshot)

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