Osaka stürmte als erste Japanerin überhaupt in Major-Finale

Sie kommt aus dem Land der aufgehenden Sonne und strahlt wie ein ganz heller Stern! Naomi Osaka steht bei den US Open in New York als erste Japanerin überhaupt in einem Grand-Slam-Endspiel und hat damit bereits Landsfrau Kimiko Date übertroffen, die es 1996 immerhin ins Halbfinale von Wimbledon schaffte.

Liebeserklärung an Final-Gegnerin

Doch nicht nur die Tatsache, dass es die Tochter einer Japanerin und eines Haitianers ins Endspiel schaffte, sondern vor allem die Art und Weise, wie sie über ihre Gegnerinnen „drüberfährt“, ist mehr als beeindruckend. Im Halbfinale triumphierte die 20-Jährige gegen die für viele als Titelfavoritin gehandelte Madison Keys in einer Stunde und 26 Minuten mit 6:2, 6:4. Dabei wehrte Osaka gegen die amtierende French-Open-Finalistin, die es auch 2017 ins US-Open-Endspiel schaffte, nicht weniger als 13 (!) Breakbälle ab . „Der Sieg bedeutet mir eine Menge“, strahlte der Sonnenschein nach dem Sieg in die Kamera und trifft nun auf ihr großes Idol Serena Williams. „Ich habe nur daran gedacht, dass ich gegen Serena spielen möchte. Ich liebe sie!“

Vom Hitting-Partner zum Trainer

Die Japanerin hat sich nicht nur diesen Wunsch erfüllt, sondern hat gegen die 16 Jahre ältere US-Amerikanerin gute Chancen auf die Sensation. Ihr Trainer Sascha Bajin kennt Williams nämlich in- und auswendig. Er war nämlich jahrelang der Hitting-Partner des Superstars. Die sechsfache US Open-Siegerin spielt nach ihrer Babypause aber wieder wie zu ihren besten Zeiten. Im Halbfinale ließ sie der Lettin Anastasija Sevastova mit 6:3, 6:0 keine Chance.

Foto: instagram/Naomi Osaka (Screenshot)

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