Papa Djokovic verteidigt Titel in Paris und hängt Federer ab

Novak Djokovic Basel Foto: Samuel Thurner

„Dieser Sieg ist für meinen Sohn.“ Auch nach der Geburt von Sprössling Stefan bleibt Novak Djokovic auf der ATP Tour derzeit das Maß aller Dinge. Mit einem klaren 6:2, 6:3 Sieg über den Kanadier Milos Raonic verteidigte der Serbe in Paris-Bercy seinen Titel, holte sich den 47. Turniersieg seiner Karriere und gewann damit sein 600. Spiel auf der ATP-Tour. Der Weltranglisten-Erste blieb damit seit der Geburt seines Sohnes in fünf Partien ohne Satzverlust. Gegen Raonic startete der Djoker in beiden Durchgängen stark und zog jeweils mit 3:0 davon. Nach einer Stunde und 24 Minuten verwandelte er seinen ersten Matchball.

Djoker erkämpft sich ordentlichen Vorsprung

Mit der Titelverteidigung an der Seine hängte der Neo-Papa Vierfach-Daddy Roger Federer im Kampf um die Nummer 1 ordentlich ab. Nach der 7:6, 7:5 Niederlage im Viertelfinale von Paris gegen Finalist Raonic müsste der Schweizer das nun anstehende World Tour Finals in London gewinnen, wenn er heuer noch den Tennisthron erklimmen möchte. Sollte Djokovic drei Gruppenspiele gewinnen oder ins Finale einziehen, bleibt er mit Sicherheit bis zu den Australian Open 2015 Branchenprimus.

Zwei Schweizer bei den World Tour Finals

Neben Federer und Djokovic kämpfen nach der Absage von Rafael Nadal der Schweizer Stan Wawrinka, der Tscheche Tomas Berdych, der Japaner Kei Nishikori, der Schotte Andy Murray, der Kroate Marin Cilic und der Kanadier Milos Raonic um den Titel. Einzig und allein die Schweiz stellte damit zwei Teilnehmer beim Turnier der besten Acht.

Foto: Samuel Thurner

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