„Papa“ Roger bezwingt „Baby Federer“

Swiss Indoors Basel/Kurt Schorrer

Roger Federer wies im Viertelfinale der Swiss Indoors in Basel den aufstrebenden und oft mit dem Schweizer verglichen Grigor Dimitrov in die Schranken. Allerdings nicht ganz ohne Mühe. Der 17-fache Grand-Slam-Sieger musste auch in dieser Partie einige Tiefs überwinden.

Dimitrov zeigte sein Talent

Vor 9200 Zuschauern misslang dem Schweizer der Start in der St. Jakobshalle. Von den ersten acht Punkten gewann er nur einen. Bei seinem ersten Aufschlagsspiel musste er fünf Breakchancen abwehren. Danach steigerte er sich nach und nach und spielte schliesslich gegen den formstarken Bulgaren, der mit ähnlich viel Talent gesegnet ist wie Federer, 20 Minuten lang auf höchstem Niveau. Mit einem sehr starken Returnspiel gelang ihm das Break zum 4:3. Etwas später beendete er den ersten Satz bei Service des Lovers von Maria Sharapova.

Drei Satzbälle abgewehrt

Ein zweites schlechtes Servicegame nach jenem ganz zu Beginn brachte Federer 1:2 ins Hintertreffen. Mit zwei Doppelfehlern hatte er massgeblichen Anteil, dass der Bulgare, der am Sonntag in Stockholm seinen ersten ATP-Titel gewonnen hatte, das Break gelang. Bei 5:3 hatte dann Dimitrov drei Satzbälle, Federer wehrte sie alle ab und nahm seinem Gegner etwas später den Aufschlag ab, auch weil Dimitrov Nerven zeigte. Ein Doppelfehler, der sechste in der Partie, und ein Smash, der ins Out flog, zeugen davon.

Im Tiebreak sicherte sich Federer dann die elfte Halbfinal-Qualifikation bei den Swiss Indoors. Der Schweizer spielt nun gegen den Kanadier Vasek Pospisil (ATP 40) um den Finaleinzug.

Foto: Swiss Indoors Basel/Kurt Schorrer

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