Pleiten für Konta und Muguruza in australischer Affenhitze

Tag vier im Glutofen von Melbourne: Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius machten den Spielern, aber auch den Fans gehörig zu schaffen. Und vor allem bei den Frauen setzte sich die Serie der Überraschungen fort. Einige der Favoritinnen „schmolzen“ regelrecht in der Sonne Australiens dahin. Eine, die von der Hitze sichtlich gequält wurde, war die Weltranglisten-Dritte Garbine Muguruza. Die Spanierin musste sich während des Spiels gegen die Taiwanerin Su-Wei Hsieh an den Füßen behandeln lassen und verlor überraschend mit 6:7 (1) und 4:6. „Der Belag war so heiß, dass meine Füße rot wurden und sich Blasen bildeten“, erklärte die Wimbledon-Siegerin später.

Britin scheiterte überraschend an Lucky Loserin

Und auch die Britin Johanna Konta, immerhin die Nummer 10 der Welt, musste gegen Lucky Loserin Bernarda Pera (WTA 123) aus den USA mehr schwitzen als ihr lieb war und nach der 4:6 und 5:7-Pleite überraschend bereits nach der zweiten Runde die Koffer packen.

Sharapova und Geburtstagskind Kerber locker weiter

Ganz groß aufspielen konnte hingegen Maria Sharapova. Die Russin deklassierte die Lettin Anastasija Sevastova mit 6:1 und 7:6 (4). Noch glatter siegte die wieder in bester Form scheinende Angelique Kerber. Die ehemalige Nummer eins aus Deutschland, die von den Veranstaltern zu ihrem 30. Geburtstag eine Torte überreicht bekam, besiegte die Kroatin Donna Vekic, Freundin von Stan Wawrinka, glatt mit 6:4, 6:1.

Auch Pleite für „Schatz“ Wawrinka

Der Schweizer konnte seine bessere Hälfte aber nicht trösten. Denn auch der nach einer langen Verletzung wiedergenesene Wawrinka schied in Runde zwei aus. Im Match gegen US-Boy Tennys Sandgren konnte der Australian Open Sieger von 2014 die fehlende Fitness nicht verbergen. „Stan the Man“ verlor gerade einmal in 89 Minuten deutlich mit 2:6, 1:6 und 4:6.

Thiem quälte sich in die dritte Runde

Nach einer Niederlage schaute es auch für Dominic Thiem aus. Der Österreicher erlebte gegen den Amerikaner Denis Kudla regelrecht einen Fehlstart. Die Nummer 176 der Welt holte sich die ersten beiden Sätze und der Außenseiter sah fast schon wie der sichere Sieger aus. Doch die Nummer fünf der Welt kämpfte sich eindrucksvoll zurück und gewann in fast vier Stunden 6:7 (6), 3:6, 6:3, 6:2, 6:3.

Djokovic und Federer weiter, Goffin draußen

Während der Serbe Novak Djokovic in vier Sätzen gegen den Franzosen Gael Monfils und der Schweizer Roger Federer souverän in drei Sätzen gegen Jan-Lennard Struff aus Deutschland weiterkamen, scheiterte David Goffin in vier Sätzen gegen den Franzosen Julien Benneteau. Eine der bisher wohl größten Überraschungen bei den Herren, zählten manche den Belgier doch zum Mitfavoriten auf den Titel.

Foto: Samuel Thurner

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