Quickies von Federer und Nadal in Basel

Basel Foto: Samuel Thurner

Auch in seinem zweiten Auftritt bei den Swiss Indoors in Basel machte Rafael Nadal mit seinem Gegner kurzen Prozess. In nur 57 Minuten bezwang der Spanier den Franzosen Pierre Hugues Herbert mit 6:1, 6:1 – und steht damit im Viertelfinale. Lediglich das erste Game überließ Rafa dem Franzosen, der danach ordentlich Lehrgeld bezahlten musste und seinen Aufschlag im ersten Satz gleich drei Mal abgeben musste. Ähnliches Bild im zweiten Durchgang: Nadal dominierte nach Belieben. Dem französischen Qualifikanten unterliefen einfach zu viele Fehler. „Herbert hat natürlich sehr aggressiv gespielt und deshalb einige Fehler zu viel gemacht“, meinte der Spanier.

Federer wollte nur schnell den FC Basel sehen

Noch kürzer – nämlich nur 46 Minuten – dauerte hingegen der erste Auftritt von Roger Federer bei seinem Heimturnier. Der Schweizer gab gegen den Luxemburger Gilles Muller insgesamt nur drei Games ab. Zwar konnte der Linkshänder bis zum 2:2 ordentlich mithalten, doch dann kannte „FedExpress“ keine Gnade mehr und zog mit einem 6:2, 6:1 in die zweite Runde. Warum der Vierfach-Papa es so eilig hatte, erklärte er den Zuschauern nach dem Match noch am Center Court mit einem breiten Grinsen im Gesicht: „Jetzt gehe ich zur Pressekonferenz, eine Massage gibt es auch noch. Und dann schaue ich, wie der FC Basel hoffentlich in der Champions League gewinnt.“ Doch da durfte Federer nicht jubeln. Der Schweizer Fußball-Meister verlor in Bulgarien mit einem Tor in der 90. Minuten mit 1:0.

Zwei Namen für die Zukunft

Übrigens: Zwei 17-jährige Shootingstars zeigten bei den Swiss Indoors, dass man sich ihre Namen für die Zukunft merken muss. Während der deutsche Alexander Zverev gegen Grigor Dimitrov den ersten Satz sensationell mit 6:2 gewann, sich aber dann doch noch mit 4:6 und 2:6 dem Lover von Maria Sharapova geschlagen geben musste, warf der Kroate Borna Coric den Letten Ernests Gulbis mit 7:6 und 6:3 aus dem Turnier und zog in die zweite Runde ein.

Foto: Samuel Thurner

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