Rache für Paris: Federer bezwingt zum Auftakt Raonic

Roger Federer Basel Foto: Samuel Thurner

Vor zwei Woche vermasselte ihm Milos Raonic die Rückeroberung auf den Tennisthron und warf ihn in Paris-Bercy aus dem Turnier. Zum Auftakt der World Tour Finals in London nahm Roger Federer nun Rache am Kanadier. Dabei war der 1,95 Meter große Aufschlaggigant Raonic bei seinem Debüt in der O2-Arena von Anfang an überfordert. Der Schweizer nahm ihm gleich zwei Mal den Aufschlag ab und gewann den ersten Satz in gerade einmal 25 Minuten mit 6:1. Im zweiten Durchgang kam Raonic dann besser ins Spiel und kam bei 6:5 sogar zu einem Satzball. Doch der Eidgenosse wehte diesen mit einem Service-Winner ab, rettete sich in den Tiebreak und spielt dort wieder von einem anderen Stern. Der Masters-Spezialist, der das Saisonfinale der besten Acht schon sechs Mal gewinnen konnte, schoss das Greenhorn mit 7:0 vom Platz. Dabei wirkte der Kanadier nervös und machte viele Eigenfehler. „Ich nehme jedes Spiel, als wäre es eine K.o.-Runde. Es ist komisch, wenn du verlierst und noch im Turnier bist. Im Tennis ist es sonst so: Du verlierst und reist ab“, erklärte Federer. Von der Abreise ist der Schweizer nach seinem Sieg gegen Raonic aber weit entfernt. Gewinnt er sein nächstes Gruppenspiel gegen den Japaner Kei Nishikori ist er fast sicher im Halbfinale.

Andy Murray verliert Auftaktmatch

Der Auftakt von Andy Murray bei den World Finals in der Londoner O2-Arena ist hingegen gründlich misslungen. Der Schotte musste sich dem stark aufspielenden Debütanten Kei Nishikori, der sich als erster Asiate überhaupt für das Saisonfinale der besten acht Spieler qualifizieren konnte, mit 4:6 und 4:6 geschlagen geben. Der Lokalmatador muss nun wohl sowohl gegen Roger Federer, als auch gegen Milos Raonic gewinnen, um noch ins Halbfinale aufsteigen zu können.

Foto: Samuel Thurner

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