Rätselraten um traurige Petkovic

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Man kennt sie als aufgeweckte, lebenslustige und fröhliche Person. Umso mehr verwundert der Auftritt von Andrea Petkovic beim WTA Turnier in Luxemburg. Bereits während ihrer 4:6 und 2:6 Niederlage in der ersten Runde gegen die Französin Pauline Parmentier bricht die an Nummer eins gesetzte Deutsche immer wieder in Tränen aus. Und auch bei der anschließenden Pressekonferenz ist vom üblichen Lachen bei der Strahlefrau nichts zu sehen. „Mir gehts momentan nicht so gut, gesundheitlich und privat. Ich bin momentan nicht in irgendeiner Verfassung, Tennis zu spielen“, erklärt Petkovic mit tränenerstickter Stimme und verlässt bald darauf den Raum.

Moralische Unterstützung von Fans im Internet

Mit ihrem Aufritt wirft Petkovic aber Fragen auf und lässt die Tennis-Fans in Sorge zurück. Schon vergangene Woche in Linz schied die Deutsche in der ersten Runde aus. Und in drei Wochen steht das Fed-Cup-Finale gegen Tschechien an.
Weshalb die French Open-Halbfinalistin in einer psychischen und körperlichen Krise steckt, lässt Raum für Spekulationen. Auf Facebook und Twitter bekommt Petkovic moralische Unterstützung. Fans versuchen, sie aufzumuntern. „Wir warten auf dein Lachen. Du bist eine Kämpferin“, twittert beispielsweise einer ihrer Fans.

Vater gibt Entwarnung

In der „Bildzeitung“ gibt Andreas Vater Zoran nun vorsichtig Entwarnung. „Sie hat eine schwere Phase. Es war alles zu viel. Andrea macht jetzt erst mal eine Woche Pause. Sie hat Probleme mit dem Handgelenk, fühlt sich nicht fit. Privat ist nichts Schlimmes. Für den Fed Cup muss man sich keine Sorgen machen.“

Foto: Samuel Thurner

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