Reform abgeschmettert: Weiterhin Best-of-5 im Davis Cup

Bei der jährlichen Generalversammlung des internationalen Tennis-Verbandes ITF in Vietnam sollte vor allem der Davis Cup reformiert werden. Doch wegen nur zwei Prozent bleibt vor allem ein wesentliches Detail wie er immer war: Die Fans dürfen sich weiterhin auf Fünf-Satz-Krimis freuen. Denn die angestrebte Reduktion von drei auf zwei Gewinnsätze wurde abgelehnt. Die Delegierten stimmten zwar mit 63,54 Prozent dem Antrag zu, doch für eine Änderung hätte es eine Zweidrittel-Mehrheit (66 Prozent) gebraucht. ITF-Präsident David Haggerty zeigte sich in einer Reaktion enttäuscht: „Wir respektieren die Entscheidung der Versammlung, sind aber enttäuscht, dass die Mitgliedsverbände nicht das ganze Reform-Paket angenommen haben. Wandel ist nötig, um die längerfristige Zukunft dieser historischen Wettbewerbe zu sichern.“ Nachdem bereits vor einigen Wochen eine Abstimmung über ein neutrales Finale bei Herren und Damen im kommenden Jahr in Genf  verschoben wurde, musste Haggerty also erneut eine herben Rückschlag erleiden. Seine Vorschläge diesbezüglich wurden im Vorfeld stark kritisiert.

Heimrecht für die Finalisten im Folgejahr

Ändern wird sich hingegen, dass die Finalisten sowohl im Davis-, als auch Fed-Cup künftig in der Runde des folgenden Jahres Heimrecht genießen werden. Ebenso zugestimmt wurden geringere Verpflichtungen der Davis-Cup-Spieler hinsichtlich der Pressearbeit vor einer Begegnung sowie die Möglichkeit weniger Match- und Trainingsplätze zur Verfügung stellen zu müssen um Kosten zu sparen.

Foto: ran.de (Screenshot)

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