Revanche für London: Djoker gewinnt erstes Gigantenduell

Das Tennisjahr 2017 beginnt gleich mit einem Kracher. In der Wüste von Katar in Doha kommt es wenige Tage vor dem ersten Grand-Slam-Turnier 2017 in Australien gleich zum Traumfinale zwischen Andy Murray und Novak Djokovic. Und das Endspiel hielt, was es versprach, Mehr sogar, es wurde zu einem wahren Krimi.

Im Semifinale fünf Matchbälle abgewehrt

Und den Tennisfans wurde wieder einmal bewiesen, dass in der weißen Sportart erst das Match gewonnen ist, wenn auch der letzte Punkt gespielt ist. Bereits im Semifinale kam es zwischen Djokovic und dem Spanier Fernando Verdasco zum Drama. Der Serbe wehrte fünf (!) Matchbälle ab und zog noch ins Endspiel ein.

Drei Matchbälle in Satz zwei vergeigt

Das Glück, das der „Djoker“ in diesem Halbfinale hatte, sollte sich einen Tag später bereits wieder rächen. Der Weltranglisten-Zweite schlug gegen Murray bereits beim Stand von 6:3 und 5:4 zum Match auf und hatte drei (!) Matchbälle. Doch der Branchenprimus, der Djokovic erst im November vom Thron stieß, wehrte alle ab, schaffte das Rebreak und holte sich wenig später sogar den Satzausgleich. Sollte diesmal Djokovic ein bereits gewonnen geglaubtes Match wieder aus der Hand geben?

Titel, aber keine Punkt für Ranking

Der Serbe verlor die Fassung, kassierte zwei Verwarnungen und musste sogar einen Punktabzug verkraften. Doch er kämpfte sich zurück ins Match, schaffte ausgerechnet im verflixten siebten Game des Entscheidungssatz das Break und verwandelte nach zwei Stunden und 54 Minuten seinen vierten Matchball zum 6:3, 5:7 und 6:4. Der „Djoker“ revanchierte sich damit für die Finalniederlage bei den ATP World Tour Finals in London, bleibt aber trotz Titel die Nummer zwei der Welt. Schließlich hatte er bereits im Vorjahr die „Katar Open“ gewonnen und konnte somit keine weiten Punkte für die Weltrangliste einsacken.

Foto: Samuel Thurner

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