Rogers große Chance auf Olympia Gold im Einzel

Roger Federer Paris Foto: Stefan Ruef

Nach dem Davis Cup Triumph im vergangenen Jahr in Frankreich fehlt Roger Federer neben dem wohl unerreichbaren Grand Slam in seiner außergewöhnlichen Karriere eigentlich nur noch olympisches Gold im Einzel. Dieser Traum ist für den Schweizer nach der Finalniederlage gegen Andy Murray bei den olympischen Spielen 2012 in London in weite Ferne gerückt. Doch nun hat der Maestro plötzlich doch noch eine beachtliche Chance bald die begehrte Medaille in seinen Schrank hängen zu dürfen. Das olympische Tennisturnier 2016 in Rio de Janeiro wird nämlich nicht wie erwartet auf Sand, sondern auf Hartplatz ausgetragen. Das gab die International Tennis Federation (ITF) vor wenigen Tagen bekannt. Für die Spiele in der brasilianischen Karnevalshochburg wird extra eine neue Anlage geschaffen, die sich derzeit noch im Bau befindet. Der Center Court wird eine Kapazität von 10.000 Plätzen haben.

Des einen Freud ist des anderen Leid

Während Federer über die Hartplatz-Entscheidung wohl nicht unglücklich ist, dürfte ein anderer tief betrübt sein. Rafael Nadal zeigte sich zumindest verwundert über die Entscheidung. „Ich bin überrascht, dass in einem Land mit Sandplatzspezialisten das olympische Turnier auf Hartplatz gespielt wird“, erklärte der „Stier aus Manacor“. Die letzten olympischen Spiele, bei denen auf Sand gespielt waren, fanden im Jahr 1992 in Barcelona statt.

Gleicher Belag wie bei den US Open

Der Grund, dass das Tennisevent in Rio auf Hartplatz und nicht auf Sand ausgetragen wird, hat aber nichts damit zu tun, dass die Entscheidungsträger womöglich Fans von Federer sind. Die olympischen Spiele finden nur wenige Wochen vor Beginn der US Open statt. Und damit sich die Spieler nicht mit ständigen Belagwechseln auseinandersetzen müssen, fiel die Wahl zugunsten von Hartplatz aus. Der Bodenbelag in Brasilien soll zudem der selbe sein, auf dem auch in New York gespielt wird.

Foto: Stefan Ruef

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