Rückenprobleme von Federer machen Nadal zur Nummer 1

Basel Foto: Samuel Thurner

Cincinnati hätte zum Showdown der beiden Langzeitrivalen Rafael Nadal und Roger Federer im Kampf um die Nummer eins der Welt werden sollen. Branchenprimus Andy Murray sagte bekanntlich bereits vor Wochen verletzungsbedingt für das ATP-Masters-1000 Turnier im US-Bundesstaat Ohio ab. Damit war klar, dass einer der lebenden Legenden erneut den Tennisthron besteigen wird. Lediglich 320 Punkte trennten den Spanier und den Schweizer zu Turnierbeginn. Doch dann kam alles anders…

„Rücken gezerrt und brauche nun Ruhe“

Bereits bei der Finalniederlage von Federer beim Rogers Cup in Montreal gegen den Deutschen Alexander Zverev, merkten nicht nur die eingefleischtesten Fans des Eidgenossen, dass bei ihrem Idol etwas nicht stimmt. Mitte des zweiten Satzes fehlte beim „Maestro“ plötzlich die Explosivität im Service und er bewegte sich auf einmal auch sonst nicht gut. „Der Rücken ist sicher etwas steif. Es ist etwas passiert Mitte des zweiten Satzes. Nachher war es nicht mehr gleich. Da muss man jetzt sehen, wie sich alles anfühlt“, meinte der 19-fache Grand-Slam-Champion kurz nach der Niederlage. Und es traf ein, was viele befürchtet hatten. Federer war zwar noch am Sonntag Abend nach Cincinnati geflogen, seinen Start beim Millionenturnier musste er allerdings absagen. „Ich habe mir meinen Rücken gezerrt und brauche nun Ruhe“, so der 36-Jährige. Federer will offensichtlich nichts hinsichtlich der US Open riskieren.

Spanier nach Juli 2014 wieder auf Tennisthron

Damit ist klar, dass in einer Woche Nadal Cincinnati-Vorjahresfinalist Murray vom Thron stoßen wird. Der 15-fache Grand-Slam-Sieger führte zuletzt am 6. Juli 2014 die Weltrangliste an und stand insgesamt 141 Wochen ganz oben. Mindestens ein paar Wochen werden nun hinzukommen. Federer hingegen wird nach dem Turnier in Ohio lächerliche fünf Punkte hinter dem Schotten auf Rang 3 bleiben.

Foto: Samuel Thurner

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