Saftige Geldstrafe für angeschlagenen Mischa Zverev

Die Australian Open wurden für Mischa Zverev nicht nur sportlich, sondern auch finanziell ein Reinfall. Weil der Deutsche im Hauptfeld stand, kassierte er zwar 47.000 US-Dollar, muss nun aber 45.000 Euro zurückgeben. Denn für seine Aufgabe gegen den südkoreanischen Sensationsmann Chung Hyeon beim Stand von 2:6 und 1:4, wurde der ältere der beiden Zverev-Brüder, der über eine Knochenhautentzündung in der rechten Schulter klagte, zu einer saftigen Geldstrafe verurteilt.

Major-Turniere gegen Prämienabholer

Zverev war der einzige Spieler, der in Melbourne in der ersten Runde aufgab, und ist der erste Spieler, der die verschärften Regeln der vier Grand-Slam-Turnier hautnah zu spüren bekam. Denn erst Ende November des Vorjahre einigten sich die Organisatoren der vier Major-Turniere auf diverse Änderungen, mit denen sie verhindern wollen, dass angeschlagene Profis nur antreten um die Prämie zu kassieren und nach ein paar Games aufgeben. Zverev bleiben aufgrund der Strafe für Flug und Hotel somit nur 2000 Euro übrig.

Foto: Samuel Thurner

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