„Samurai“ Nishikori zerlegt müde wirkenden Wawrinka

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Vor fast genau einem Jahr bestellte sich Stan Wawrinka beim Millionenturnier in Paris-Bercy einen Kaffee, schlürfte diesen beim Seitenwechsel und siegte gegen Rafael Nadal. Die Szene der Kaffeepause wurde auf youtube zum Kult.. Warum der Schweizer in seinem Auftaktmatch bei den diesjährigen ATP Finals in London aber nicht gleich gehandelt hat und nach einem „Kellner“ gefragt hat, bleibt wohl für immer ein Rätsel. Zumal einen solchen Weckruf „Stan-the-man“ im Spiel gegen Kei Nishikori bitter nötig gehabt hätte.

„In allen Belangen etwas langsam“

Der amtierende US-Open-Champion wirkte regelrecht verschlafen und hatte gegen den von Beginn an konzentriert und sehr aggressiv agierenden Japaner keine Chance. Der Schützling von Michael Chang siegte nach nur 67 Minuten mit 6:2, 6:3. „Ich war heute in allen Belangen etwas langsam und ich haben während der Bewegung oft gezögert“, meinte der bitter enttäuschte Wawrinka. Den Kopf in den Sand stecken wird er aber nicht. „Auch im Vorjahr habe ich zum Auftakt gegen Nadal verloren und stand am Ende im Halbfinale.“

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Schließt Japaner Saison als Dritter der Welt ab?

Nishikori hingegen hat mit dem Sieg beste Chancen, beim Saisonabschlussfinale in die Runde der letzten Vier einzuziehen. Durch den Erfolg gegen Wawrinka erhält der „Samurai“ zudem 200 Punkte für die Weltrangliste. Punkte, die am Ende wichtig sein könnten. Denn Nishikori könnte das Jahr sogar als Weltranglisten-Dritter hinter Andy Murray und Novak Djokovic abschließen.

Fotos: Samuel Thurner

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