Schock in Paris: Nadal gibt wegen Verletzung auf

Rafael Nadal Rom Foto: Samuel Thurner

In Paris zogen am Freitag kurz vor 17 Uhr sprichwörtlich schwarze Wolken auf. Denn Rekordsieger Rafael Nadal gab bekannt, dass er wegen einer Verletzung am linken Handgelenk zu seinem Drittrundenmatch gegen Landsmann Marcel Granollers nicht antreten wird können und seine Mission „La Decima“ abbrechen müsse. „Ich kann derzeit nicht einmal trainieren“, meinte der Spanier, der bei den French Open seinen zehnten Titel holen wollte.

„Es wäre zu hohes Risiko gewesen“

Der an Position vier gesetzte Sandplatzkönig leidet bereits seit dem Turnier in Madrid vor zwei Wochen an der schmerzhaften Verletzung, auch wenn man bei seinen ersten beiden Auftritten in den französischen Metropole davon nichts bemerkte. „Ich habe schon in der letzten Runde mit einer Spritze gespielt, die meine Schmerzen linderten“, meinte der Mallorquiner sichtlich geknickt. „Es ist nichts gebrochen, aber wenn ich weitermache, bricht das Gelenk. Es wird jeden Tag schlimmer.“ Laut Nadal sei es wirklich eine schwere Entscheidung gewesen. Aber er müsse dem Rat der Ärzte folgen. „Das ist einer der schwierigste Moment meines Lebens. Es wäre aber ein zu hohes Risiko weiterzuspielen. Ich bin sehr traurig.“

Muss Spanier sogar operiert werden?

Wie lange Nadal ausfällt und ob er sich einer Operation unterziehen muss, wisse er noch nicht. „Aber ich kann versprechen, dass ich nicht zurückkehre, solange ich Schmerzen habe.“ Vor allem ein Spieler könnte von der Aufgabe des Spaniers gehörig profitieren. Dominic Thiem wäre nämlich im Fall eines Sieges gegen den deutschen Shootingstar Alexander Zverev im Achtelfinale auf den Mann getroffen, der 72. seiner letzten 74. Matches in Paris gewonnen hatte.

Foto: Samuel Thurner

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