Schock in Wien: Thiem und Melzer ausgeschieden

Dominik Thiem/AUT (Erste Bank Open 2016 in der Wiener Stadthalle); Copyright: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Christian Hofer, 27.10.2016 Die Fotos sind zur redaktionellen Verwendung fuer die mediale Ankuendigung bzw. Berichterstattung ueber die Erste Bank Open 2016 in der Erste Bank Wiener Stadthalle freigegeben und stehen unter Angabe der Quelle und Urheberrechte (Copyright: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Name des Fotografen/Fotografin) ausschliesslich fuer diesen Zweck honorarfrei zur Verfuegung.

Fans und Veranstalter in Schockstarre! Bei den Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle war für Dominic Thiem und Jürgen Melzer bereits im Achtelfinale Endstation. Der als Nummer drei gesetzte Thiem musste sich dem Serben Viktor Troicki nach einer Stunde und 25 Minuten mit 2:6, 5:7 geschlagen geben. Routinier Melzer lag gegen den Spanier Albert Ramos-Vinolas bei einer Satzführung auch im zweiten Durchgang mit einem Break 4:3 voran, ehe er doch noch von der Siegerstraße abkam und letztlich mit 6:3, 4:6, 0:6 den Kürzeren zog.

44 unerzwungene Fehler

Thiem erwischte gegen Troicki einen denkbar schlechten Start, musste zweimal seinen Aufschlag abgeben und lag rasch mit 0:4 zurück. Danach ließ der Serbe, aktuell die Nummer 28 der Welt, nichts mehr anbrennen und spielte den ersten Satz souverän nach Hause. Im zweiten Durchgang hielt die rot-weiß-rote Nummer eins zwar besser mit seinem Gegner mit, 44 unerzwungenen Fehlern verhinderte jedoch, dass der Weltranglisten-Neunte dem Match eine entscheidende Wende geben konnte. Dazu ließ Thiem im zweiten Satz gleich sieben Breakchancen ungenützt. „Im Gegensatz zur ersten Runde hat es heute einen ziemlichen Leistungsabfall gegeben. Ich habe einen schlechten Start erwischt, deshalb war der erste Satz schnell weg. Im zweiten Satz waren dann einige Chancen da, aber manchmal habe ich zu viel gemacht und dann wieder zu wenig. Es war zwar keine katastrophale Vorstellung, aber es war auch nicht der Level, den ich spielen kann“, sagte der enttäuschte Niederösterreicher.

Juergen Melzer/AUT (Erste Bank Open 2016 in der Wiener Stadthalle); Copyright: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Christian Hofer, 27.10.2016 Die Fotos sind zur redaktionellen Verwendung fuer die mediale Ankuendigung bzw. Berichterstattung ueber die Erste Bank Open 2016 in der Erste Bank Wiener Stadthalle freigegeben und stehen unter Angabe der Quelle und Urheberrechte (Copyright: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Name des Fotografen/Fotografin) ausschliesslich fuer diesen Zweck honorarfrei zur Verfuegung.

Sensation lag in der Luft

Während Thiem sein Leistungspotenzial nicht abrufen konnte, spielte der nach langer Verletzungspause in der Weltrangliste auf Platz 417 zurückgefallene Jürgen Melzer gegen Albert Ramos-Vinolas eineinhalb Sätze groß auf. Nachdem dem 35-jährigen Deutsch-Wagramer im zweiten Durchgang das Break zum 4:3 gelang, war die Sensation zum Greifen nahe. Doch als der zweifache Wien-Sieger postwendend seinen Aufschlag zum 4:4 verlor, glitt ihm die Partie aus der Hand. In weiterer Folge machte der frühere Weltranglisten-Achte kein Game mehr und ging nach einer Stunde und 50 Minuten als enttäuschter Verlierer vom Platz. „Ich war im zweiten Satz zweimal mit Break vorne, trotzdem habe ich plötzlich Probleme bekommen, das Ganze zu kontrollieren. Auf einmal sind mir die Bälle vom Schläger geflogen. Bei 4:3 im zweiten Satz habe ich einige leichte Fehler gemacht, und das hat mir das Genick gebrochen. In Summe war das im Endeffekt einfach zu fehlerhaft“, bilanzierte Melzer.

Fotos: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Christian Hofer

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