Schreckenstat schockt Spieler und Fans beim „Happy Slam“

Schockstarre in Melbourne! Nicht vielleicht weil Rafael Nadal beinahe gegen Alexander Zverev ausschied und doch noch nach einem Fünf-Satz-Krimi in die vierte Runde einzog, sondern weil ein offenbar 26-jähriger, polizeibekannter Mann mit seinem Auto nur 1,5 Kilometer von der Tennisanlage im zentralen Einkaufsviertel der Stadt in eine Menschenmasse raste, vier Personen – darunter ein Kind – tötete und rund 20 verletzte. „Er hat nicht angehalten. Die Leute, die gerade vorbeigingen, versuchten wegzulaufen, doch er hat einfach weitergemacht und Menschen auf seinem Weg aufgegabelt“, wird ein Zeuge von der „Herald Sun“ zitiert.

„Unfassbar, dass so etwas hier passieren kann“

Die Schreckenstat löste natürlich auch bei den Tennisstars der Australian Open pures Entsetzen aus. „Es ist unfassbar, dass so etwas in einer so friedlichen Stadt wie Melbourne passieren kann“, erklärte Österreichs Nummer eins, Dominic Thiem, zutiefst geschockt der „Kronenzeitung“. Über dem „Happy Slam“ kreisten zumindest für ein paar Stunden dunkle Wolken. Denn das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres ist bekannt für seine lockere Atmosphäre. Rund um das Casino am Yarra-Ufer unweit  des Unfallortes schlendern Jahr für Jahr Federer, Djokovic, Murray oder andere Athleten durch das friedliche Multikulti-Viertel. Viele Unterhaltungsmöglichkeiten, tolle Bars und Restaurants laden zum Flanieren ein. Es bleibt zu hoffen, dass die Menschen in „Down Under“ den Schock bald überwunden haben und wieder das im Vordergrund steht, wofür das Turnier steht – gutes Tennis, tolle Stimmung und vor allem ein friedliches Beisammensein.

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