Schwacher Federer verliert Auftakt gegen Nishikori

Roger Federer Basel Foto: Samuel Thurner

Das haben sich die Fans von Roger Federer wohl ganz anders vorgestellt. Nach dem Turniersieg beim Heimspiel in Basel und der starken Leistung in Paris-Bercy präsentierte sich der Schweizer zum Auftakt der ATP Finals in London gegen den Japaner Kei Nishikori ungewohnt fehleranfällig. Vor allem beim Return hatte der „Maestro“ sichtlich Probleme – und das obwohl Nishikori bekanntlich nicht der stärkste Aufschläger ist.

Sack nicht zugemacht

Im ersten Satz schien noch alles den gewohnten Weg zu geben. Federer führte mit 6:5. Bei Aufschlag des Japaners fehlten dem Eidgenossen beim Stand von 0:30 nur noch zwei Punkte zum Satzgewinn. Doch Nishikori packte einen Wahnsinnsreflex aus, rettete sich ins Tiebreak und lag plötzlich mit einem Satz in Front.

Japaner machte weniger Fehler

In Durchgang zwei gelang Federer dann gleich zu Beginn das Break, musste allerdings umgehend das Rebreak hinnehmen. Und der 20-fache Grand-Slam-Sieger kassierte bald darauf noch ein Break – das entscheidende! Nach einer Stunde und 27 Minute durfte Nishikori über den 7:6 (4), 6:3-Triumph jubeln, ohne dabei selbst geglänzt zu haben. Aber der Mann aus dem Land der aufgehenden Sonne machte einfach weniger Fehler als sein Vorbild.

Thiem verliert gegen Anderson

Federer hat aber immer noch die Chance auf das Halbfinale. Gleich wie Dominic Thiem, der im ersten Match des Turniers gegen Kevin Anderson den Kürzeren zog. Dabei hatte der Österreicher nach dem 3:6 im ersten Satz, in Durchgang zwei bereits Satzbälle. Doch der Schützling von Günter Bresnik verlor im Tiebreak nach einer Stunde und 48 Minuten mit 10:12. Am Mittwoch treffen Federer und Thiem aufeinander.

Foto: Samuel Thurner

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