Sensation in Rio: Puerto-Ricanerin Puig holt sich Gold

puig

Es gibt auch eingefleischte Tennisfans, die den Namen Monica Puig vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro noch nie gehört haben – geschweige denn der Puerto-Ricanerin eine Medaille zugetraut haben. Doch mittlerweile kennt jeder die aktuelle Nummer 34 der Welt. Denn mit sensationellem Angriffstennis zog die Lateinamerikanerin ins Endspiel ein und bewies auch dort gegen Angelique Kerber ihr Talent. Mit zahlreichen Bällen auf die Linie zog sie der Deutschen in einem wahren Tennis-Krimi den letzten Nerv. Am Ende wehrte Puig noch einmal sechs Breakchancen der Nummer zwei der Welt ab, verwandelte schließlich ihren vierten Matchball zum 6:4, 4:6, 6:1 und durfte völlig überraschend über die begehrte Gold-Medaille jubeln.

Erste Olympia-Medaille seit 24 Jahren

Kerber hingegen muss sich mit Silber zufrieden geben. Die Kielerin, die im Semifinale die Amerikanerin Madison Keys regelrecht niederringen musste, gewinnt aber immerhin die erste olympische Einzel-Medaille einer deutschen Tennisspielerin nach Steffi Graf vor 24 Jahren in Barcelona.

Tschechin Kvitova holt sich Bronze

Bronze sicherte sich die Tschechin Petra Kvitova. Die zweifache Wimbledonsiegerin bezwang im kleinen Finale Madison Keys mit 7:5, 2:6, 6:2, musste dafür allerdings hart kämpfen. Den ersten Satz schien das US-Girl bereits im Sack zu haben, als sie mit 5:4 und 40:15 zwei Satzbälle hatte. Doch Kvitova wehrte diese ab und drehte das Match.

Foto: facebook/Monica Puig (Screenshot)

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