Sensation! Australischer Nobody bezwingt König Federer

Roger Federer Basel Foto: Samuel Thurner

Nach der Gala-Vorstellung von Roger Federer gegen den Australier Nick Kyrgios hat vor dem Achtelfinale bei den US Open wohl kaum jemand nur einen Cent auf Landsmann John Millman gesetzt. Doch die wenigen, die es getan haben, sind vermutlich reich geworden.

Nur 49 Prozent der ersten Aufschläge im Feld

Denn der König präsentierte sich gegen den Nobody wie ausgewechselt. Bei schweißtreibenden Temperaturen (trotz Night Session um die 30 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit) brachte der Schweizer nur 49 Prozent der ersten Aufschläge ins Feld. So wenige wie schon lange nicht mehr. Und der Außenseiter wehrte sich, als ging es um Leben oder Tod.

„Ich bekam fast keine Luft“

„Ich weiß nicht warum, aber ich hatte mit den Bedingungen zu kämpfen“, gestand Federer kurz nach dem Match. „Es gab überhaupt keine Zirkulation. Ich bekam zum ersten Mal fast keine Luft.“

Nun wartet Duell gegen Djokovic

Der Mann aus Brisbane, eine der feuchtesten Städte der Welt, kam mit den Bedingungen deutlich besser zurecht. Nach drei Stunden und 34 Minuten traute sich der Underdog nach seinem wohl größten Triumph kaum zu jubeln. „Ich habe so viel Respekt vor Roger. Ich schaue auf ihn auf“, huldigte der Australier nach dem 3:6, 7:5, 7:6 (7), 7:6 (3)-Triumph seinen Gegner. Im Viertelfinale trifft Millman nun wieder auf einen Giganten – auf Novak Djokovic.

Foto: Samuel Thurner

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