Sensation! Murray und Ferrer kommen nach Wien

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In Wien reiben sie die Tennisfans die Augen und die Hände vor Vorfreude gleichzeitig. Was für eine Sensation! Mit Andy Murray, einem der berühmt berüchtigten „Big 4“ der internationalen Tennisszene und David Ferrer, die aktuelle Nummer fünf der Welt, kommen in der kommenden Woche gleich zwei Megastar zu den Erste Bank Open in die Wiener Stadthalle. Der Schotte hat sich am Freitagnachmittag dazu entschlossen, eine Wildcard für das mit 593.705 Euro dotierte ATP-Turnier anzunehmen. „Ich veranstalte jetzt schon seit 1991 Tennisturniere, aber auf so einen Tag wie heute muss man lange warten. Mit den Verpflichtungen von Murray und Ferrer ist es gelungen, mit den Erste Bank Open in eine neue Dimension vorzustoßen. Ich freue mich, dass wir den heimischen Tennisfans gerade beim 40-Jahr-Jubiläum des Turniers eine Besetzung bieten können, wie sie es schon lange nicht mehr gegeben hat“, erklärt Turnierdirektor Herwig Straka.

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Schotte, der Tennis-Geschichte schrieb

Mit dem Schotten kommt ein Spieler nach Wien, der in seiner Karriere schon des Öfteren Tennis-Geschichte geschrieben hat. Im Jahr 2012 triumphierte er bei den Olympischen Spielen in Wimbledon. An gleicher Stelle beendete er 2013 beim dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres eine 77-jährige Durststrecke britischer Erfolglosigkeit auf dem heiligen Rasen und trug sich als erster Lokalmatador seit Fred Perry 1936 in die Wimbledon-Siegerliste ein. Den ersten Grand-Slam-Titel hatte sich Murray 2012 kurz nach seinem Olympiasieg bei den US Open in New York geholt. Mit dem Turniererfolg Ende September im chinesischen Shenzhen holte er ATP-Titel Nummer 29, in Wien geht er nun auf seine 30. Trophäe los. Für Aufsehen sorgte Murray auch damit, dass er im Juni dieses Jahres die frühere französische Weltklassespielerin Amelie Mauresmo als Trainerin verpflichtete.

Erneut Gerald Melzer statt „AHM“

Die dritte Wildcard neben Ferrer und Murray geht wie bereits bei seinem ersten Heimturnier in diesem Jahr in Kitzbühel an Gerald Melzer. Erneut zum Leidwesen von Österreichs aktueller Nummer zwei und Finalist in Wien im Jahr 2010, Andreas Haider-Maurer. In der Gamsstadt erhielt der deutsche Senkrechtstarter Alexander Zverev (17) den Vorzug vor Wahl-Tiroler Haider-Maurer. „Keine Wildcard in Wien in der jetzigen Situation schmerzt 🙁 wäre ja zurzeit mit meinem Liveranking (89) sogar im Hauptbewerb““, schreibt der enttäuschte Niederösterreicher auf seiner Facebook-Seite. Und lässt gleichweit auch seine Fans wissen, dass er wohl auch nicht Quali in Wien spielen wird: „Bin in Rennes und komm morgen erst weg. Das heißt Quali wird nix…“

Fotos: wikipedia/Murray (Screenshot), wikipedia/Ferrer (Screenshot)

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