„Seuche“ in Linz geht weiter: Vinci und Giorgi sind raus

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Linz war im Vorjahr kein gutes Pflaster für die Top-Stars – und ist es auch heuer nicht. Nachdem die Nummer eins des Turniers, Lucie Safarova, und die an Nummer vier gesetzte Andrea Petkovic bei ihren Auftaktpartien als Verliererinnen den Platz verlassen mussten, hat es nun mit den beiden Italienerinnen Roberta Vinci und Camila Giorgi wieder zwei gesetzte Spielerinnen erwischt. Während Giorgi ihr Erst-Runden-Match gegen die Deutsche Julia Görges noch gewann und in Runde zwei gegen die Russin Margarita Gasparyan mit 3:6, 6:2 und 3:6 in zwei Stunden und drei Minuten den kürzeren zog, verlor die US-Open-Finalisten Vinci überraschend gegen Qualifikation Alexandra Krunic in der ersten Runde. Die Serbin gewann nach einer Stunde und 43 Minuten mit 6:1, 6:7 (3) und 6:1. „Es war heute ein schlechter Tag. Sie hat gut gespielt, aber der Platz war sehr langsam und die Bälle sind schwer“, resümierte die an Nummer drei gesetzte Italienerin ihre Niederlage.

Wozniacki mit Ach und Krach weiter

Und es hätte für die Veranstalter noch bitterer werden können. Superstar Caroline Wozniacki stand in ihrem Auftaktmatch in der oberösterreichischen Landeshauptstadt mit einem Bein schon vor dem Aus. Mit Ach und Krach rang die an Nummer zwei gesetzte Dänin Mirjana Lucic-Baroni aus Kroatien nach zwei Stunden und 13 Minuten mit 3:6, 7:6 (3) und 6:4 nieder. Die ehemalige Weltranglisten-Erste vergeigte im zweiten Durchgang eine 4:1-Führung und musste im Tiebreak noch einmal alles aus sich herausholen. Auch im Entscheidungssatz zog Wozniacki mit 5:1 davon und gab auch diesen Vorsprung beinahe aus der Hand. „Ich habe ein hartes Match erwartet. Sie hat sehr stark gespielt und hart geschlagen, aber ich bin froh, durch zu sein“, erklärte die aktuelle Nummer 11 der Weltranglisten nach ihrem Sieg. Wozniacki ist damit die einzige Spielerin aus den Top 6 des Turniers, die noch im Rennen ist.

Foto: Samuel Thurner

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