Seuchenjahr! Auch Murray vor einem vorzeitigen Saisonende

In dieser Tennis-Saison ist wahrlich der Wurm drin. Nach Novak Djokovic und Stan Wawrinka scheint nun auch Andy Murray „höchstwahrscheinlich“ wegen anhaltender Hüftprobleme die Saison vorzeitig beenden zu müssen. Auf seiner offiziellen Facebook-Seite verkündete der Schotte, der bis vor drei Wochen noch die Nummer eins der Welt war, dass er nach den US Open auch bei der Asien-Tour in Peking und Shanghai nicht antreten wird. „Nachdem ich mehrere Hüftspezialisten konsultiert habe, haben mein Team und ich beschlossen, dass das die beste Entscheidung für mich ist“, schreibt der Noch-Weltranglisten-Zweite. Dass Murray auch bei den folgenden Turnieren in Wien und Paris-Bercy nicht dabei sein wird, wird immer wahrscheinlicher. „Ich bin zuversichtlich, dass ich nach dieser langen Rehabilitationsphase in der nächsten Saison wieder um Grand-Slam-Titel mitspielen kann“, meint der „Braveheart“, der das neue Tennisjahr in Brisbane in Angriff nehmen will.

„Chancen für Wien-Start intakt“

In Wien will man noch nichts von einer Absage von Murray wissen. Herwig Straka, Turnierdirektor der Erste Bank Open, hofft nach wie vor auf einen Start des Briten beim traditionellen Hallenturnier vom 23. bis 29. Oktober. „Laut Management, mit dem ich laufend in Kontakt bin, sind die Chancen für einen Wien-Start von Andy Murray intakt. Er hat noch keine definitive Entscheidung getroffen, die heurige Saison vorzeitig zu beenden. Das geht auch aus seinem Facebook-Post klar hervor. Wir hoffen sehr, dass die Genesung von Andy Murray so rasch voranschreitet, dass er im kommenden Oktober in der Wiener Stadthalle spielen kann“, bleibt Straka optimistisch.

Foto: Samuel Thurner

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