Shooting-Star Zverev kommt nach Wien – mit neuem Coach?

Der nächste Tennis-„Hochkaräter“ hat sein Antreten bei den mit 2.621.850 Euro dotierten Erste Bank Open 500 vom 21. bis 29. Oktober in der Wiener Stadthalle zugesagt! Die Rede ist vom deutschen Shooting-Star Alexander Zverev, der sich in der laufenden Saison mit Turniersiegen in Montpellier, München und beim ATP-Masters-1000-Turnier in Rom, wo er im Finale den Serben Novak Djokovic in zwei Sätzen das Nachsehen gab, bis auf Platz elf in der Weltrangliste nach vorne katapultiert hat. In der ATP-Jahreswertung ist der 20-jährige Hamburger, der zuletzt das Achtelfinale in Wimbledon erreicht hat, sogar auf Position sechs zu finden. Das „Race to Milan“, das Ranking der „NextGen“-Stars bis 21 Jahre, führt Zverev dank seiner sensationellen Erfolge in dieser Saison überlegen an.

Augenmerk auf die jungen Wilden

„Alle Experten sind überzeugt davon, dass Alexander Zverev ebenso wie Dominic Thiem das zukünftige Geschehen auf der ATP World Tour prägen wird. Er hat in seiner jungen Karriere bereits großartige Erfolge gefeiert und begeistert die Fans mit seiner spektakulären Spielweise. Wir freuen uns sehr darüber, dass Alexander Zverev in diesem Jahr nach Wien kommt“, sagte Turnierdirektor Herwig Straka, der heuer bei Österreichs größtem Tennisturnier auch den erstmals stattfindenden „NextGen ATP Finals“ im November in Mailand besonderes Augenmerk schenkt. „Wie beim Endspurt im ‚Race to London‘ wird sich zum Jahresende hin auch der Kampf um die Startplätze für das Saisonfinale der besten U21-Spieler in Mailand zuspitzen. Daher haben wir auch auf aufstrebende Akteure wie den Russen Karen Khachanov oder den Kroaten Borna Coric ein Auge geworfen. Wir werden die Entwicklung der jungen Spieler weiter beobachten und mit Sicherheit einige ‚NextGen‘-Stars im Feld der Erste Bank Open haben“, ergänzte Straka.

Ehemalige Nummer eins als Coach

In der Box von Zverev könnte auch in Wien ein Altbekannter sitzen. In diesen Tag wurde nämlich die Zusammenarbeit zwischen dem jungen Deutschen und dem ehemaligen Weltranglisten-Ersten Juan Carlos Ferrero bekannt. Zwar ist die Zusammenarbeit mit dem Spanier, der in Alicante eine Tennisakademie betreibt, vorerst nur für die amerikanischen Hartplatzturnier bis zum Ende der US Open geplant, doch Ferrero möchte sicher länger mit dem Youngster zusammenarbeiten. „Zverev ist ein besonderer Spieler, er hat das Zeug, ein Champion zu werden. Es ist eine Herausforderung, die mich mit Begeisterung erfüllt und den Wunsch hervorruft, das Beste zu geben“, wird der Ex-Branchenprimus von spanischen Medien zitiert.

Foto: Erste Bank Open 500

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