Jannik Sinner trennt sich von Erfolgscoach Piatti

Die Spatzen haben es längst schon von den Dächern gezwitschert – nun ist es offiziell! Jannik Sinner trennt sich von Coach Riccardo Piatti und setzt sein ganzes Team vor die Tür. „Nach vielen erfolgreichen gemeinsamen Jahren haben mein Trainer-Staff und ich entschieden, getrennte Wege zu gehen“, erklärte der 20-jährige Südtiroler und bedankte sich über die sozialen Medien bei seinem Team. Neben Piatti wird die Nummer zehn der Welt künftig auch nicht mehr mit Konditionstrainer Dalibor Sirola und Physiotherapeut Claudio Zimaglia zusammenarbeiten. Und auch Andrea Volpini, der den Rotschopf öfters zu Turnieren begleitet hatte, muss sich einen neuen Job suchen.

Ende einer Vater-Sohn-Beziehung
Die Meldung über das anbahnende Ende der sehr harmonisch wirkenden Zusammenarbeit, die oft wie eine Vater-Sohn-Beziehung gesehen wurde, kam für viele überraschend. Ohne Piatti wäre Sinner wohl auch nicht dort, wo er gerade steht. Dies weiß die Youngster auch selbst. „Insbesondere danke ich Riccardo, der mir viele Dinge gelernt hat und immer ein Teil meines Tennis bleiben wird. Viele spezielle Erinnerungen wurden gemacht und ich werde immer liebevoll an diese Zeit zurückdenken.“

Unterschiedliche Ansichten
Warum es zum Bruch kam, darüber schweigt Sinner. Unterschiedliche Ansichten über unmittelbare Ziele und die Turnierplanung sollen aber eine entscheidende Rolle gespielt haben, dass sich der Schützling von seinem Lehrmeister trennt.

Norman als Supercoach?
Gemunkelt wird, dass Simone Vagnozzi, Ex-Coach von Marco Cecchinato der neue Betreuer von Sinner werden soll. Und als Supercoach wird der Schwede Magnus Norman, der Stan Wawrinka zur Nummer zwei der Welt machte, von diversen Medien ins Spiel gebracht. Die nächsten Wochen werden wohl Klarheit bringen…

Foto: Samuel Thurner

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