Sitten-Polizei casht in Wimbledon ordentlich ab

Egal ob ein Spieler schimpft und droht, etwas beschädigt oder lustlos auftritt: Wer sich in Wimbledon nicht ordentlich benimmt, wird zur Kasse gebeten. So auch Bernard Tomic: Weil der Australier in der Erstrundenpartie gegen Jo-Wilfried Tsonga nach Ansicht der Veranstalter zu wenig Einsatz gezeigt hätte, wurde ihm kurzerhand das gesamte Preisgeld gestrichen. Eigentlich hätte der Profi aus Down Under für die lustlosen 58 Minuten zum Turnierauftakt 45.000 Pfund (etwas mehr als 50.000 Euro oder 58.500 US-Dollar) bekommen sollen, doch er geht vorerst leer aus. Gegen die Entscheidung hat Tomic berufen. „Ich habe mich nach meinem Turnierauftritt in der Türkei und einigen Matches bei 40 Grad Celsius nicht wohlgefühlt. Außerdem habe ich gegen einen der fünf besten Spieler auf Rasen 2:6,1:6,4:6 und nicht 0:6,0:6,0:6 verloren“, rechtfertigte sich der Australier.

Serena Williams beschädigte Trainingsplatz
Tomic ist aber bei weitem nicht der einzige, der die Geldbörse öffnen muss. So verdonnerten die Wimbledon-Bosse auch Serena Williams zu einer Zahlung von 10.000 US-Dollar. Die ehemalige Weltranglisten-Erste soll nämlich einen Tag vor Turnierbeginn einen Trainingsplatz mit ihrem Schläger beschädigt haben.

Auch Kyrgios und Fognini müssen zahlen
Etwas billiger kommen die beiden „Enfant Terribles“ Nick Kyrgios und Fabio Fognini davon. Für seine wohl nicht ganz ernst gemeinte Bomben-Drohung wurde dem Italiener eine Geldbuße von 3000 US-Dollar aufgebrummt. Kyrgios muss für sein Verhalten in der ersten Runde 3000 Dollar, für das der zweiten Runde 5000 Dollar zahlen.

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