„S’Nüni“: Federer watscht Zverev ab und holt 9. Titel in Halle

Zaubertennis von Roger Federer! Zum elften Mal stand der Schweizer in Halle im Endspiel und zum neunten Mal durfte er nun die riesige Trophäe in den Himmel stemmen. Der brillant aufspielende Federer ließ im Endspiel den 15 Jahre jüngeren Alexander „Sascha“ Zverev nicht den Hauch einer Chance.

Von Anfang an Dominanz pur

Der Maestro legte los wie die Feuerwehr und startete gleich mit einem Break. 15 Minuten später stand es 4:0 für den Eidgenossen. Der junge Deutsche hatte an diesem Tag einfach keine Mittel gegen den bestechend dominanten vierfachen Familienvater. Nach nur 22 Minuten holte sich dieser schließlich Satz eins mit 6:1.

Keine Probleme auch in Satz zwei

In Durchgang zwei kam der jüngere der beiden Zverev-Brüder zwar besser ins Spiel, man hatte allerdings nie wirklich den Eindruck, dass er den „Maestro“ gefährlich werden könnte. Problemlos holte sich der 18-fache Grand-Slam-Sieger Satz zwei mit 6:3.

„Du spielst Wahnsinns-Tennis“

Nach gerade einmal 53 Minuten durfte Federer seinen insgesamt 92. Titel bejubeln, den neunten Triumph in Halle. „Die Liebe hier in Halle zu spüren, ist sehr, sehr schön. Ich will Sascha auch noch gratulieren. Du machst wunderbare Arbeit. Ich wünsche dir alles Gute für Wimbledon und für die ganze Saison“, meinte der Schweizer bei der Siegerehrung und bekam auch von seinem Gegner Rosen gestreut: „Du spielst wirklich Wahnsinns-Tennis, und das im Alter von 35. Was du auf dem Platz machst, werden wir vermutlich nie wieder sehen in unserer Sportart. Du hättest heute aber auch etwas netter sein können. Ich hoffe, dass du in Wimbledon auch als Sieger dastehst.“

Foto: Samuel Thurner

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