Spanien jubelt: Kohli verliert Nervenschlacht von Valencia

Ganz Tennis-Deutschland war nach dem Doppel-Triumph von Tim Puetz und Jan-Lennard Struff gegen Feliciano und Marc Lopez im Davis Cup-Viertelfinale gegen Spanien elektrisiert. Die Sensation von Valencia lag trotz dem Antreten von Rafael Nadal in der Luft. Doch am Ende durften doch der „Stier aus Manacor“ und seine Landsleute jubeln.

Zverev gegen Nadal chancenlos

Denn wie schon gegen Philipp Kohlschreiber ließ die Nummer eins der Welt auch Alexander Zverev im Duell der beiden Nummer eins keine Chance. Nadal siegte mit 6:1, 6:4, 6:4 und stellte im Länderkampf auf 2:2.

Nervenschlacht mit stürmischen Wind

Die letzte Begegnung zwischen Kohlschreiber und David Ferrer musste also die Entscheidung bringen. Und das Match wurde zur absoluten Nervenschlacht mit immer wieder starken Windböen, die durch das Oval bliesen. Der Lokalmatador aus Valencia holte sich Satz eins im Tiebreak. „Kohli“ gewann den zweiten Durchgang mit 6:3. In dieser Tonart ging es weiter. Satz drei ging wieder im Tiebreak an den Spanier, Satz vier 6:4 an den Deutschen. Ein einziger Satz entschied also über den Aufstieg ins Semifinale. Und in diesem hatte der Wahl-Kitzbüheler wahrlich große Chancen den Sack zuzumachen. Doch Ferrer kämpfte sich in gewohnter Manier bis zum 5:5 und schlug dann selbst zu. Er holte sich das Break und servierte zum 7:5 aus. Spanien war im Freudentaumel und Kohlschreiber wäre am liebsten im Boden versunken. „Die Punkte bei 5:5 sind noch immer in meinem Kopf“, meinte der Augsburger bei der anschließenden Pressekonferenz. „Mit die bitterste Niederlage meine Karriere!“

Foto: Samuel Thurner

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