Starkes Comeback von Sharapova nach Dopingsperre

Maria Sharapova Stuttgart Foto: Samuel Thurner

15 Monate war Maria Sharapova wegen Dopings weg vom Tennis-Zirkus. In Stuttgart meldete sich die Russin – auch dank eine umstrittenen Wild Card – eindrucksvoll zurück. Nach Siegen über die Italienerin Roberta Vinci, Landsfrau Ekaterina Makarova und die Kroatin Ana Konjuh schaffte es die Blondine trotz einigen Pfiffen und Buhrufen in der Porsche Arena ins Halbfinale. Dort musste sich „Mascha“ zwar der jungen Französin und Kerber-Bezwingerin Kristina Mladenovic in einem Drei-Satz-Krimi mit 6:3, 5:7 und 4:6 geschlagen geben, zeigte aber, dass mit ihr in Zukunft wieder zu rechnen sein wird.

„Betrüger sollten nie mehr spielen dürfen“

Eine Tatsache, die einigen ihrer Konkurrentinnen sauer aufstösst. Besonders der derzeit eher formschwachen Eugenie Bouchard ist Sharapova ein Dorn im Auge. „Sie ist eine Betrügerin und ich denke, dass es keinem Betrüger in irgendeinem Sport erlaubt sein sollte, diesen wieder auszuüben“, feuerte die Kanadierin scharf. Bouchard findet es vor allem den anderen Sportlerinnen gegenüber unfair, die sich richtig verhalten und kritisiert die Spielerorganisation. „Die WTA sendet ein falsches Signal an die Jungen. ‚Betrügt nur und wir empfangen euch mit offenen Armen zurück'“, meint Bouchard.

Siegemund holt Titel in Stuttgart

Vom Wirbel rund um Sharapova ließ sich die Deutsche Laura Siegemund am wenigsten aus dem Konzept bringen. In einem Endspiel-Krimi holte sich die Nummer 49 der Welt mit 6:1, 2:6 und 7:6 gegen Mladenovic den Heimsieg.

Foto: Samuel Thurner

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