Teenie-Märchen ohne Happy End: Sinner gestoppt!

Er ist nun nach Michael Chang (1990 in Toronto), Rafael Nadal (2005 in Miami), Richard Gasquet (2005 in Hamburg) und Andrei Medvedev (1993 in Paris-Bercy) der fünftjüngste Spieler, der je ein 1000er-Finale erreicht hat – und er hätte bereits jetzt die Nummer 14 der Welt sein können. Doch der sensationelle Erfolgslauf von Jannik Sinner wurde im Endspiel von Miami gestoppt. Der erst 19-jährige Südtiroler verlor nach Siegen über Hugo Gaston, Karen Khachanov, Emil Ruusuvuori, Alexander Bublik und Roberto Bautista Agut im Endspiel des Millionenturniers gegen den zweiten Sensationsmann, Hubert Hurkacz aus Polen, mit 6:7 (4) und 4:6.

Auf den Spuren der Stars
Dabei stand Sinner bereits im Halbfinale mit dem Rücken zur Wand. Bautista Agut führte schon mit 7:5, 3:3 und 0:40, eher der junge Italiener vier Breakchancen abwehrte und das Match drehte. „Das eine Spiel hat das Match etwas gedreht“, meinte Sinner nach dem Triumph. „Manche Punkte können ein Match entscheiden und einem etwas mehr Kraft geben. Das Spiel war wohl wichtig.“ 5:7, 6:4, 6:4 hieß es am Ende für den Teenager, der damit auf den Spuren von drei ganz Großen wandelte. 1990 schaffte es Andre Agassi, 2005 Rafael Nadal und 2007 Novak Djokovic als Jugendliche in Miami ins Finale. Während Agassi (gegen Stefan Edberg) und der „Djoker“ (gegen Guillermo Canas) auch den Titel holten, musste sich Nadal (gegen Roger Federer) wie Sinner geschlagen geben.

Freundin als Trostpflaster
Das Karrierehoch mit Position 23 in der Weltrangliste, Platz sieben im Race to Turin und seine Freundin, die bildhübsche Influencerin Maria Braccini, werden den jungen Südtiroler aber mit Sicherheit trösten.

Foto: Samuel Thurner

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