Thiem geschlagen: Medvedev holt sich den „WM-Titel“

Er wollte nach dem Gewinn seines ersten Grand-Slam-Titel bei den US Open die großartige Saison mit einem Sieg bei den ATP Finals in London krönen. Doch Dominic Thiem musste sich – wie schon im Vorjahr gegen Stefanos Tsitsipas – im Endspiel geschlagen geben.

Russe zündete im Tiebreak den Turbo
Dabei sah im Match gegen den Russen Daniil Medvedev lange alles nach einem Triumph des Österreichs aus. Thiem holte sich den ersten Satz mit 6:4. Und auch in Durchgang zwei schien der Schützling von Nicolas Massu der bessere Spieler zu sein. Während die Aufschlaggames vom Lichtenwörther glatt verliefen, musste Medvedev stets kämpfen um in der Spur zu bleiben. Doch er die Nummer vier der Welt rettete sich in den Tiebreak. Thiem machte zwar die ersten beiden Punkte, doch Medvedev im Anschluss sieben in Folge.

Top drei der Welt besiegt
Satz drei musste die Entscheidung bringen. Und plötzlich wandte sich das Blatt. Der Russe servierte souverän und konnte schließlich nach acht vergebenen Breakbällen Thiem beim Stand von 2:2 das erste und einzige Mal den Aufschlag abnehmen. Das Break sollte reichen. Der 24-Jährige servierte nach zwei Stunden und 42 Minuten zum 4:6, 7:6 (2) und 6:4 aus und holte sich den inoffiziellen Weltmeister-Titel nachdem er in dieser Woche mit Novak Djokovic, Rafael Nadal und Thiem die ersten drei Spieler der Weltrangliste besiegte.

Foto: instagram/Daniil Medvedev (Screenshot)

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